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Interviews

HARRY GATTERER ÜBER DAS MINDSET DER ZUKUNFT

POSTED 1 December 2018
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“Denken Sie nicht linear, sondern in Zyklen und Feedbackloops. Das ist richtiges Zukunftsdenken!”

 

Sein Beruf ist die Zukunft: Zwar sagt er nicht voraus, was morgen passieren wird, und auch mit Hellseherei hat seine Arbeit nichts zu tun – aber Harry Gatterer hat eine fundierte Vorstellung davon, wohin sich unsere Welt in den nächsten Jahren entwickeln wird. Viele bezeichnen ihn als Zukunftsforscher, er selbst sieht sich aber mehr als Entdecker und Entwickler, der sein Know-how dazu nutzt, Unternehmen den Übergang in die Zukunft zu ermöglichen. Mit uns hat der Geschäftsführer des Zukunftsinstituts mit Sitz in Wien und Frankfurt nun über das Denken von morgen sowie die Arbeit mit der Zukunft gesprochen.


Die Fragen stellte Janina Poesch.

 

Harry Gatterer, Sie sind Zukunftsforscher. Wie können wir uns Ihre Arbeit vorstellen? Wie nähern Sie sich der Zukunft an? Und wird sich dieser Beruf in den kommenden Jahren auch wandeln?

Das lässt sich so allgemeingültig gar nicht sagen, denn die Arbeit mit Zukunft ist sehr vielfältig: Unsere Mitarbeiter kommen aus verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen und verfügen über unterschiedliche persönliche Hintergründe. Wir betreiben klassische Forschung, sammeln Daten, verarbeiten sie, beschäftigen uns mit qualitativer und quantitativer Auswertung. Wesentlich ist aber vor allem der Austausch mit unserem breiten Netzwerk von Vordenkern. Das sind Menschen, die in der Lage sind, über den allgemeinen Bewusstseinszustand einer Gesellschaft hinauszudenken, und die über eine Methodik verfügen, mit der sich etwas breiter sehen lässt. Der Diskurs mit diesen „Mindchangern“ ist eminent, und das ist vielleicht auch der große Unterschied zur alten Trendforschung: Sie war so etwas wie ein Guru-Tool, das einige wenige bekannte Vertreter hervorgebracht hat. Dies ist aber nicht mehr zielführend. Heute und morgen geht es darum, kluge Wissensnetzwerke zu bilden, um die jeweilige Fragestellung mit den richtigen Menschen bearbeiten zu können.

 

Wie gelingt es Ihnen dabei, einen gesunden Optimismus zu wahren und sich nicht in Dystopien zu verlieren?

Sie brauchen einen grundsätzlichen Glauben an die Zukunft! Wenn Sie den nicht haben, warum sollten Sie sich dann mit der Zukunft beschäftigen? Wir sprechen bewusst von einem kritischen Zukunftsoptimismus, denn natürlich müssen wir auch Krisen interpretieren, die Menschen negativ berühren und betreffen. Wir malen die Welt nicht rosa, aber wir vertreten ein positives Grundbekenntnis zur Zukunft. Wenn Sie glauben, dass alles den Bach runtergeht, dann haben Sie sich für die Beschäftigung mit der Zukunft eigentlich schon disqualifiziert.

 

Seit 2013 sind Sie Geschäftsführer des Zukunftsinstituts. Wussten Sie am Anfang Ihrer Karriere, dass Sie hier landen werden?

Die Anfänge meiner beruflichen Laufbahn haben davon natürlich noch nicht viel erahnen lassen: Im Alter von 20 Jahren habe ich mich mit einem Möbelgeschäft selbständig gemacht. Das klingt jetzt erst mal nicht nach einem großen Zukunftsjob, dennoch hatte ich schon damals Gespür für das Neue, denn wir haben unseren Kunden keine Möbel verkauft, sondern einen Lebensstil. Heute ist das Usus – aber vor über 25 Jahren war das eine Revolution mit Erfolg. Als 20-jähriger Gründer fragst Du Dich nicht: Wie haben es die anderen früher gemacht? Du fragst Dich: Was lässt sich Neues entwickeln? Das war wiederum ausschlaggebend für mein Interesse, mich explizit mit dem Thema Zukunft zu beschäftigen. Nach drei Jahren und dem schleppend laufenden Versuch, mein „Erfolgskonzept“ als Franchise-System auszubauen, stieg ich schließlich aus meinem Möbelgeschäft aus – das übrigens noch heute existiert! Dann habe ich zwei Jahre lang viel gelesen, gelernt und bin herumgereist – nicht zum Spaß, sondern weil ich Wissen aufbauen wollte. Meine ausgeprägte Neugier an der Zukunft trieb mich dabei stets an, mich intensiv mit den verschiedensten Bereichen zu beschäftigen. Die Zukunft ist nie einfach: Sie hat immer sehr viele Variablen. Wenn Sie sich also mit ihr befassen, brauchen Sie komplexe Methoden sowie systemisches Denken und Verstehen. Das finden Sie vor allem in den Wissenschaften, etwa der Komplexitätstheorie, Systemtheorie, Soziologie oder der Psychologie. Mit dem nötigen Rüstzeug ausgestattet, bin ich schließlich bei Matthias Horx, Koryphäe im Bereich der Trendforschung und Gründer des Zukunftsinstituts, gelandet. Der Rest ist Geschichte …

 

Mit dem Zukunftsinstitut erforschen Sie nun sowohl Mega- als auch Mikrotrends. Wie kommen Sie auf die Themen, die uns in Zukunft prägen werden? Lassen sich Trends auch auf Biegen und Brechen herbeiführen?

Es ist ein großes Problem unserer Zeit, dass wir versuchen, den vermeintlich wichtigen Trends hinterherzuhecheln. Dabei lassen wir uns gerne von Trendbegriffen verleiten, die sich wie Viren in unseren Köpfen ausbreiten. Digitalisierung, Automatisierung etc. – diese Begriffe sind allgegenwärtig und dennoch weiß kaum jemand wirklich etwas damit anzufangen. Sie zwingen uns geradezu zum Handeln – dazu, auf sie zu reagieren. Dabei verstellen sie uns aber den Blick darauf, was bestimmte Entwicklungen individuell für uns bedeuten. Das führt dazu, dass sich zum Beispiel Unternehmen oft die falschen Zukunftsfragen stellen. Ich plädiere da immer zu mehr Gelassenheit, Abstand, Reflexion und systemischem Denken. Nur so bekommen Sie einen klaren Blick auf Zukunft! Sie müssen lernen, drei oder vielleicht vier Mal um die Ecke zu denken. Denn der geradlinige, auf den ersten Blick vermeintlich richtige Weg, dieser erste Schluss, ist meist der falsche. Denken Sie nicht linear, sondern in Zyklen und Feedbackloops. Das ist richtiges Zukunftsdenken!

 

Sie selbst sagen, die drei Säulen der Zukunft sind Gesellschaft, Technologie und Mind. Was genau verstehen Sie darunter?

Wenn wir an Zukunft denken, dann denken wir in erster Linie an Technologie. Das ist aber nur ein Teil der Zukunft. Die Innovationskraft, die in der Gesellschaft und vor allem im Denken über Zukunft liegt, wird heute oftmals noch zu wenig beachtet und genutzt.

 

Bleiben wir trotzdem mal beim Thema Technologie: Welche Fortschritte können wir noch erreichen? Welche Technik wird uns weiterbringen? Und welche Qualifikationen und Kompetenzen sind erforderlich, um diese Entwicklungen produktiv zu steuern?

Wir sollten uns nicht zu sehr auf bestimmte Technologien versteifen. Viele der Innovationen, die da draußen herumschwirren, sind heute Lösungen ohne Probleme: Weil uns umfassende technologische Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wollen wir alles auf diesem Wege lösen. Und dabei verrennen wir uns in diese Lösungsmöglichkeiten, während wir die eigentliche Frage leider aus den Augen verlieren.

 

Sind wir denn dann überhaupt bereit für die künstliche Intelligenz? Welchen Einfluss hat KI auf unser kreatives Denken?

Künstliche Intelligenz (KI) ist das Buzzword unserer Tage – die Durchbrüche im „Machine Learning“, insbesondere im „Deep Learning“, bereiten den Weg für eine Zukunft, in der Technologie unsere Alltags- und Arbeitswelt noch umfänglicher prägen wird. Um sich für diese Entwicklung zukunftsweisend aufzustellen, gilt es zunächst, die Frage zu beantworten: Was bedeutet künstliche „Intelligenz“ überhaupt – jenseits dystopischer Auslöschungsängste (die Robocalypse naht) und naiver Technik-Begeisterung (Machbarkeitswahn des Silicon Valley)? Bezogen auf die Anwendung von Technologie in unternehmerischen Kontexten – also auch auf Kreativität – lässt sich zumindest eins sagen: Intelligent ist es, menschliche und maschinelle Intelligenz produktiv miteinander zu verknüpfen. Denn Mensch und Maschine sind im Team erfolgreicher als für sich allein. Um Technologie nicht als Konkurrenz, sondern als Partner anzusehen, ist es wichtig, die kategorischen Unterschiede zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz zu begreifen. Zunächst das Offensichtliche: Menschen fühlen, Maschinen nicht. Das hat weitreichende Auswirkungen, denn nur wer fühlt, entwickelt Intentionen und kann wirklich kreativ sein und kontextuelles Wissen anwenden. „Computer sind nutzlos, sie können uns nur Antworten geben“, wusste schon Pablo Picasso. Anders gesagt: Nur Menschen können die richtigen Fragen stellen und den Sinn verstehen.

 

Was wären denn die richtigen Fragen, die wir uns eventuell auch selbst stellen sollten, um für die Zukunft gewappnet zu sein?

Wichtig ist vor allem, sich die individuell richtigen Fragen zu stellen. Grundsätzlich bedarf es aber der Gelassenheit, systemischen Denkens, des Wissens um die eigene Wirksamkeit sowie des kritischen Zukunftsoptimismus. Lassen Sie eine Frage einfach mal auf sich wirken. Die Zukunft hat nichts mit Hektik und Geschwindigkeit zu tun, wie es uns im Moment eingeredet wird. Sie müssen systemischer denken, als wir Menschen es im Alltag gewohnt sind. Der exzessive Blick nach außen ist nicht der Zukunftsblick, der Blick in die Selbstwirksamkeit ist der Zukunftsblick. Sie müssen sich – als Unternehmer genauso wie als Mensch – in den Kontext Ihrer Umwelt setzen, Ihre eigene Wirksamkeit kennen und wissen, was gerade in der Welt passiert.

 

Ganz konkret: Mit Ihrer Arbeit verknüpfen Sie diese gesellschaftlichen Trends mit unternehmerischen Entscheidungen und beraten Unternehmen dabei, relevante Themen zu erkennen und für sich zu nutzen. Wie gehen Sie hierbei vor?

Bei unserer Arbeit geht es uns darum, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen zu erkennen und zu benennen, um so die Grundlage für unternehmerische Entscheidungen zu liefern. So haben wir mit dem „Future Room“ eine eigene Methode entwickelt, in die unsere Erkenntnisse ebenso einfließen wie unsere Erfahrungen aus über 20 Jahren Trend- und Zukunftsforschung sowie Unternehmertum. Der „Future Room“ bietet den individuellen Raum für Unternehmen, an ihrer Zukunft zu arbeiten. Hier werden mittels Impuls, Dialog und Reflektion innerhalb kürzester Zeit die relevanten Zukunftsfragen des jeweiligen Unternehmens in den Fokus gerückt, Blind Spots beleuchtet und verborgene Potenziale ausgemacht. Dabei ist der „Future Room“ kein physischer Raum. Er ist vielmehr ein Denk- und Gestaltungsraum. Und er ist bereits in jedem Unternehmen vorhanden – durch das implizite Wissen, Verständnis und Gefühl der handelnden Personen. Ähnlich wie ein Buch sein Wissen erst dann mit dem Leser teilt, wenn dieser es aufschlägt und liest, setzt der „Future Room“ seine Kraft zur Zukunftsgestaltung erst frei, wenn Entscheidungsträger im Unternehmen ihn betreten und sich auf ihn einlassen.

 

Welchen Vorteil bringt es, sich dabei neben all den Zahlen, der Unternehmensstrategie und den Veränderungen auf den Märkten auch noch mit den Emotionen innerhalb eines Unternehmens auseinanderzusetzen?

Wir leben in einer hochemotionalen Welt, in der die Menschen hin- und hergerissen sind zwischen den Extremen. Um die unbändige Kraft der Emotionen in produktive Energie umzuwandeln, müssen Unternehmen die Rolle von Emotionen als wichtigste Treiber für menschliches Handeln antizipieren. In der DNA jedes Unternehmens sind Emotionen grundlegend angelegt. In ihnen stecken auch die Werte des Unternehmens und aus ihnen speist sich das Zukunftsbild, das wiederum das Tun von Unternehmen antreibt. So können Unternehmen etwa von Angst und Leid gesteuert, aber auch von Hoffnung und Stolz angetrieben sein. In einigen dieser Emotionen, den sogenannten Schlüsselemotionen, steckt das Potenzial, zukunftsorientierte Visionen und damit Veränderung voranzutreiben.

 

Zu Ihrer Methodik des „Future Room“ ist Anfang 2018 ebenfalls eine Publikation erschienen, um Ihr Vorgehen, jedem Interessierten zugänglich zu machen. In diesem Buch bewegen Sie sich aber auch in verschiedenen Dimensionen der Wahrnehmung, die an unser räumliches Denken angelehnt sind. Was können wir uns unter der vierten Dimension der räumlichen Wahrnehmung vorstellen?

Die vierte Dimension beschreibt das Implizite, also die nicht offensichtlichen, aber strukturgebenden Elemente in einer Organisation. Dies ist vorhandenes oder nicht vorhandenes Wissen, von dem wir gar nicht wissen, dass wir es nicht wissen: die Gedanken und Gefühle anderer, die virtuellen Informationen, die wir nie als Ganzes sehen können, die vielen kleinen Rituale, die Dialoge in den sozialen Medien, die verborgenen Talente. Und eben nicht zu vergessen: die Primings, denen das Unternehmen permanent ausgesetzt ist. Der wesentliche Unterschied zu den anderen Dimensionen besteht in der Wirkungsweise: Bis zur dritten Dimension können wir managen und gestalten. In der vierten Dimension müssen wir uns auf eine neue Funktion einlassen: das Beobachten. Dies ist die zentrale Aufgabe im „Future Room“. Dadurch entdecken Sie die Filter und dahinter die Potenziale. Hier erkennen Sie die im Verborgenen wirkenden Kräfte. Ein gelingendes Beobachten der eigenen Organisation erfordert Methode und ein wenig Übung.

 

Unsere Art der Kommunikation hat sich in den letzten Jahren stark verändert und wird sich auch in Zukunft weiterentwickeln. Werden wir bald eine neue Ära betreten? Wird es noch mehr Kommunikationskanäle geben als bisher? Ist Informationsvermittlung dann überhaupt noch händelbar bzw. zielgerichtet?

Digitale Strukturen verändern unseren Alltag massiv, wir sind gerade in einer Umbruchphase, die aber nicht in dem aktuellen Tempo bis 2050 anhalten wird. Was sich heute seriös sagen lässt, ist, dass wir unterschiedliche Kommunikationskanäle nutzen werden und uns dabei mehr in netzwerkartigen Strukturen bewegen, wie schon teilweise heute. Kommunikation bleibt fluid und spontan. Wir werden nicht mehr 15 Kanäle gleichzeitig aktiv nutzen, vielmehr werden E-Mail, WhatsApp und Co. im Hintergrund separat laufen, aber gemeinsam in einer Benutzeroberfläche beim User ankommen.

 

Wir gehen davon aus, dass auch die Kommunikation im Raum von diesen Entwicklungen betroffen sein wird, und sich erlebnisorientierte Räume in Zukunft durch vollkommene Vernetzung auszeichnen. Werden Nutzer dieser Räume überhaupt noch fähig sein, die Botschaften zu erkennen?

Im permanenten Rauschen unserer lauten Welt liegt die Kunst durchaus darin, Signale zu hören. Das gelingt, indem Sie sich tatsächlich ein Stück weit zurücknehmen und versuchen, das nicht oberflächlich Sichtbare zu orten. So komplex ein System wie unsere Gesellschaft oder ein Unternehmen auch ist – es gibt immer einige Ankerpunkte, die entscheiden, wie es weitergeht. Aber um deren Muster und Strukturen zu erkennen, müssen Sie sich aus dem Lärm herausnehmen!

 

Wie können insbesondere Gestalter immer ihrer Zeit voraus sein?

Indem sie ein offenes Mindset entwickeln und aufhören, immer allem hinterherzuhecheln. Keep it easy! Und versuchen Sie aus dieser Lockerheit heraus die Zukunft als etwas Tolles, etwas Schönes zu begreifen. Erkennen Sie die Welt, in der wir leben, und erkennen Sie, was wir Menschen Wertvolles geschaffen haben, denn niemand von uns würde gerne vor 50 Jahren leben wollen.

 

Und was müssen unsere Kinder zukünftig wissen? Bzw. was ist nötig, um die Zukunftsgestalter von morgen zum Handeln zu befähigen?

Die Zukunftskompetenz schlechthin ist sicher die Fähigkeit, „anders denken“ und die Welt auch aus anderen Perspektiven wahrnehmen zu können. Dazu müssen wir unsere Kinder befähigen.

 

Zu guter Letzt: Welche Bedeutung hat für Sie eigentlich die Vergangenheit?

Sie ist wichtig, weil sich an ihr Muster erkennen und ein Verständnis aufbauen lassen. Wir bauen unser gegenwärtiges Denken über die Welt auf das auf, was vorher passiert ist. Deswegen müssen wir uns fragen, was uns geprägt hat, welche Momente die inspirierenden waren. Denken Sie etwa an Isaac Newton und seine Gesetzmäßigkeiten: Sie prägen uns heute im Alltag und doch denken wir keine Sekunde darüber nach. Aber es ist wahnsinnig spannend zu verstehen, wie diese Gesetzmäßigkeiten entstanden sind und in welchem Umfeld er sie entdeckt hat.

 

Harry Gatterer, vielen Dank für das ausführliche Gespräch!


Zur Person

Harry Gatterer, Jahrgang 1974, gründete sein erstes Unternehmen bereits im Alter von 20 Jahren. Mit den Erfahrungen aus der unternehmerischen Praxis kam er über das Design zur Trendforschung. Heute ist er geschäftsführender Gesellschafter des Zukunftsinstituts mit Sitz in Wien und Frankfurt, 2017 übernahm er die Mehrheitsanteile. Von sich selbst sagt er: „Ich bin ein Mensch, der Freude mit einem weißen Blatt Papier hat. Damit fühle ich mich, im Gegensatz zu einem vollgetexteten Formular, wohl. Und dieser offene Raum ist es auch, der mich an der Zukunft am meisten reizt.“

Das Zukunftsinstitut ist ein internationaler Think Tank für Trend- und Zukunftsforschung. In diesem Bereich zählt es zu den einflussreichsten Forschungs- und Beratungsteams Europas. 1998 von Matthias Horx gegründet, fokussiert das Unternehmen seine Tätigkeit auf Publikationen, Beratung sowie Vorträge und Kongresse – wie etwa der „Future Day“, der seit 2000 jährlich stattfindet.

FACTS

Kontakt:

Zukunftsinstitut GmbH, Kaiserstr. 53, 60329 Frankfurt am Main (DE) > www.zukunftsinstitut.de

Fotos:

Cochic Photography, Wien (AT) > www.cochic-photography.com
Wolf Steiner, Wien (AT) > www.hackthegrey.com