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Robot Dreams

POSTED 29 November 2018
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„I’m not a robot!“: Im World Wide Web werden wir immer häufiger dazu aufgefordert, den Beweis zu erbringen, dass wir keine Roboter sind – zu oft schon haben künstliche digitale Identitäten für Unruhe gesorgt. „Bist Du wirklich?“ Eine Frage, auf welche die künstliche Intelligenz ToMoMi nur eine Antwort hat: „Ich lebe in Eurem Bewusstsein, also bin ich!“ „Am I a robot?“ In Kooperation mit dem Stuttgarter Zentrum für Figurentheater FITZ! spinnen die Macher der einstündigen Tanzperformance „Robot Dreams“ einen surrealen Maschinen-Traum zwischen künstlicher Intelligenz, Controller-Boards und Programmier-Codes: Wovon träumen Roboter?
Wovon träumen wir, wenn wir von Robotern träumen? Dabei treffen drei Tänzer auf Automaten, Roboter und ToMoMi.
Sie selbst tragen animatronische Körperteile, die sie dank Sensoren rhythmisch bewegen und steuern können – bis sie sich allmählich zu Cyborgs verwandeln: Die Technik scheint von ihnen Besitz zu ergreifen, während die Maschinen zunehmend menschlichere Eigenschaften und Gefühle entwickeln. Immer undurchschaubarer wird, wer auf wen Einfluss nimmt, und ein beunruhigender Dialog in gegenseitiger Abhängigkeit zeichnet sich ab.
So werden die selbsterschaffenen Kreaturen zu Spiegeln unserer selbst und verweisen auf unsere eigene Verletzlichkeit und Sterblichkeit. In dieser Inszenierung verschmelzen Objekte, Programmierung und Performance zu einem beeindruckenden Figurentheater. „Dreams and beasts are the two keys by which we are to find out the secrets of our nature. They are our test objects.“ Was der amerikanische Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson bereits 1832 formulierte, soll den Besuchern dabei nachhaltig im Gedächtnis bleiben – genauso wie die Frage: Was macht uns Menschen eigentlich aus? Freude und Schmerz? Liebe und Tod? „Are you a robot?“

FACTS

Projekt:

Robot Dreams

Gestaltung/Regie:

Michael Krauss und Iris Meinhardt/MEINHARDT KRAUSS FEIGL cinematographic theatre, Stuttgart >
www.meinhardt-krauss-feigl.com

Programmierung:

Nadja Weber, Stuttgart

Performance:

Luis Hergón, Daura Hernández García und Sawako Nunotani, Stuttgart

Fotos:

Michael Krauss, Stuttgart