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Set & Stage Design

The Rheingold

POSTED 18 June 2009
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Wagners Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ beschreibt parabelhaft die Entwicklung einer Zivilisation von ihren Anfängen in einer vollkommen unversehrten Natur bis hin zu ihrem Untergang in einem großen Weltenbrand („Götterdämmerung“). Dabei legt der erste Teil „Das Rheingold“ die grundlegenden Konflikte des Gesamtwerks – insbesondere die Kontroverse um Macht und Liebe – dar. Bei der Inszenierung von „Das Rheingold“ war es die Idee des Regisseurs Tilman Knabe zu zeigen, dass dem Anfang schon das Ende inne wohnt, da bereits alle materiellen und ideellen Verfallserscheinungen angelegt sind: Raubbau an der Natur, Verrat und Liebesfluch müssen gar nicht erst stattfinden – Geldgier, Waffengewalt und käuflicher Sex statt Liebe sind die treiben-den Kräfte auf der Erde. Die Wagnersche soziale Schichtung in Götter, Riesen, Naturwesen und Nibelungen (unterirdisch lebende Zwerge) wird in der Bühnenstruktur mit ihren drei Etagen aufgenommen. Diese Stockwerke sind dabei auch den sozialen Gruppen zugeordnet: Während die Unterwelt-Behausung ein aus Sperrmüll zusammengezimmertes Altkleiderlager darstellt und an bewohnte Kanalschächte erinnert, nimmt der Saal der Götter Elemente der luxuriösen Essener „Villa Hügel“ auf.

FACTS

Project:

The Rheingold

Design:

Tilman Knabe (staging) | Wilfried Buchholz (dramaturgy) | Alfred Peter (stage design) | Jürgen Nase (lighting) | Kathi Maurer (costume)

Location:

Aalto Musiktheater, Essen > www.theater-essen.de

Time frame:

since 08.11.2008

Pictures:

Matthias Jung, Erftstadt > www.jungfoto.de