Ausstellungsgestaltung
Eigentum Verpflichtet – Eine Kunstsammlung auf dem Prüfstand
Ist das Raubkunst? Diese Frage stellte sich das Zeppelin Museum Fredrichshafen zuletzt bezüglich seiner eigenen Sammlung. In akribischer Provenienzforschung konnten erstmals die Objektgeschichten von knapp 400 Kunstwerken und die Biografien einschlägiger Kunsthändler untersucht werden. So ziehen sich diese wie Interventionen im Raum als wiederkehrendes Konglomerat durch die gesamte Ausstellung und werden bei einer räumlichen Netzwerk-Inszenierung verdichtet. Über teils semitransparente Materialien verdeutlichen die Berliner Gestalter von neo.studio die mehrschichtigen Vertiefungsebenen und verweisen gleichzeitig auf den „Blick dahinter“. Dieses Prinzip spiegelt sich ebenfalls in der Ausstellungsarchitektur wider: Die Kulissenwände zeigen aus der einen Perspektive eine klassische Gemäldepräsentation während sie hinter der Fassade sämtliche Rückseiten der Werke und deren Geschichte offenbaren.








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