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Yeosu Spanish Pavillon

POSTED 14 June 2013
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Eine Ausstellung als Hommage an die Ozeane und Küsten dieser Welt: Unter dem Motto „The Living Ocean and Coast” wurde auf der Expo 2012 in Südkorea der Spanische Pavillion präsentiert. Dabei standen die einzigartigen Errungenschaften geografischer Forschung Spaniens im Mittelpunkt, die sich in einigen großen spanischen Entdeckungen manifestieren, wie jene unter Christoph Kolumbus. Gestaltet wurde der Messesauftritt von dem in Barcelona ansässigen Architekturbüro „External Reference”, welches seit 2007 auch in der Innenraumgestaltung sehr aktiv ist.

Als Einführung in die Thematik wurden dem Besucher schon in der Eingangshalle Seewege spanischer Reisender aufgezeigt und erklärt. Drei Schlüsselmomente dieser spanischen Seefahrt waren im nächsten Raum genauer dargestellt: Kolumbus berühmte Reise nach Amerika von 1492 bis 1493, die Malaspinas Expedition von 1789 bis 1794 und die nach dieser benannte Malaspinas Expedition 2010. Als visuelle Unterstützung des Inhaltes wurden zwei unterschiedliche Projektionen jeweils auf die Hälften eines Kreises projiziert, der durch einen imaginären Horizont zweigeteilt war. Ein vertikal zwischen den Hälften platzierter Bildschirm zeigte als Vorschau zum nächsten Raum, wie spezielle Sammelröhren für Forschungszwecke ins Meer abgeseilt werden. Dieser sogenannte „Tiefsee-Raum” bildete das Herz der spanischen Expo-Inszenierung. Dort spielte sich mittels Projektionen verschiedenster Meereslebewesen ein Szenario in der Tiefe des Ozeans ab. Zahlreiche beleuchtete Muster von Sammelröhren, wie sie in der Tiefseeforschung verwendet werden, füllten den Raum. So wurde die Aufmerksamkeit auf das Forschungsprojekt des Schiffes Hesperides – das im Rahmen der jüngsten Malaspinas Expedition unterwegs war – gelenkt, dessen Hauptziel es war, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Meere, sowie deren Biodiversität zu erforschen. Durch die atmosphärische Darstellung von fließendem Wasser und dem Zusammenspiel von Klang und Licht kam ein Besuch des „Tiefsee-Raumes” einem Erlebnis am Meeresgrund gleich. Den Abschluss bildete im letzten Raum eine elf Meter lange Landkarte, welche die Entdeckungen der Hesperides aufzeigte. Durch ein Zusammenspiel von Licht, Farben, Klängen und erneut dem Wasser als generativen Element ergab sich auch hier eine magische, bewegte Atmosphäre.
Mit viel Liebe zum Detail und dem Einsatz multidisziplinärer Gestaltungsmittel wurde in der Ausstellung vermittelt, welchen Beitrag Spanien zur Erforschung und daraus folgend zur Stabilisierung mariner Ökosyteme geleistet hat.

FACTS

Project:

Yeosu Spanish Pavillon

Design:

Nacho Toribio und Carmelo Zappulla, External Reference Architects > externalreference.com
in cooperation with Chu Uroz (Art director)

Media Design:

Pablo Rovalo (Graphic Design), Onion Lab (Audiovisual Design)

Client:

Acción Cultural Española > www.accioncultural.es

Location:

Expo 2012, Yeosu Korea

Time frame:

May 2012 until August 2012