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Ausstellungsgestaltung

Im Dschungel

POSTED 22. Oktober 2010
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Drückende Hitze, unerträgliche Luftfeuchtigkeit, gefährliche wilde Tiere und gute Chancen auf Tropenfieber oder Malaria: Würden Sie Ihr Kind an einen solchen Ort schicken? Wir hoffen es nicht!
Eine gefahrlose Alternative, den Urwald etwas näher kennenzulernen, bietet allerdings die Ausstellung „Im Dschungel“, die vom Berliner Studio Duncan McCauley entwickelt wurde und eine gelungene Symbiose von Raum, Erzählung und Medien zeigt.
Wie durch das Dickicht des Urwalds können sich die Besucher ihren Weg durch die Bäume aus weichem, flexiblem Material kämpfen. Überall sirrt, knistert und pfeift es, denn eine 16-Kanal-Toninstallation imitiert die Bewegungen von Tieren im Dschungel. Manche der Exponate präsentieren sich selbst, wie die Filme “Dschungelbuch” und “Tarzan”. Für andere Exponate, wie die Tier-Dokumentarfilme, müssen sich die Kinder regelrecht auf den Boden legen, und wieder andere sind so versteckt wie exotische Tiere. Die Ausstellungsarchitektur selbst nimmt also eine erzählende Rolle ein.
Entwickelt wurde die dramaturgische Story der Ausstellung anhand der Themen und Exponate.
„Im Dschungel“ geht es erst um die Filmhelden aus Dschungelbuch und Tarzan, dann um reale Urwaldbewohner in Dokumentarfilmen und letztlich um die Bedrohung des Urwalds sowie Lösungsmöglichkeiten. Und zu guter Letzt können die Kinder symbolisch helfen, den Urwald wieder auf zu forsten.

FACTS

Projekt:

Im Dschungel

Gestaltung:

Duncan McCauley, Berlin > www.duncanmccauley.com

Planungsbeteiligte:

Sabina Melis, Grant Taylor, Arno Kraehahn

Standort:

Deutsche Kinemathek, Berlin > www.deutsche-kinemathek.de

Zeitrahmen:

04.06.2010 – 27.03.2011

Fotos:

Tom Duncan, Berlin > www.duncanmccauley.com