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Ausstellungsgestaltung

Hölderlinzimmer

POSTED 9. Oktober 2009
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Pünktlich zum 238. Geburtstag Friedrich Hölderlins (am 20. März 2008) öffnete das neugestaltete Hölderlinzimmer in Lauffen am Neckar – der Geburtsstadt des Dichters – seine Tore. Betreten wird der Raum durch einen überdimensionalen Scherenschnitt, den „Kopf“ des Dichters. Die Schwerpunkte „werden“ (Hölderlins Zeit in Lauffen, seine Kindheit und Ausbildung), „schreiben“ (Hölderlins Werk) und „wirken“ (die Rezeption der Hölderlinschriften) unterteilen die Ausstellung dabei in drei Bereiche. Die einzelnen Bereiche können asynchron erforscht werden und die Ausstellung fordert den Besucher auf, aktiv zu werden, Dinge zu öffnen, herauszunehmen, zu bedienen und aufzuschlagen. Beleuchtete Schubladen und Schubfächer weisen dabei auf die versteckten Informationen hin. Auch der Einsatz neuer Medien kommt im Hölderlinzimmer nicht zu kurz: Digitale Schautafeln zeigen animierte Bildsequenzen und ein großer Bildschirm, der – in Anlehnung an das Schreiben Hölderlins – mit Hilfe eines digitalen Stiftes bedient werden kann, bietet die Möglichkeit, vertiefende Informationen zu den einzelnen Exponaten, Wandtafeln und -texten abzurufen. In der Mitte des Raumes wird das sogenannte Hörbuch präsentiert: Ein altes Buch auf einem Tisch, davor zwei Sitzkuben und weiße Handschuhe, die den Besucher auffordern, das Buch anzufassen und aufzuschlagen. Im Buch findet sich eine Auswahl von Gedichten. Öffnet der Besucher es, so wird ihm die aufgeschlagene Seite, das entsprechende Gedicht, vorgelesen. So ermöglichen flexible Komponenten wechselnde Inhalte und die zielgruppengerechte Verwendung von neuen und klassischen Medien spricht sowohl junge als auch ältere Besucher gleichermaßen an.

FACTS

Projekt:

Hölderlinzimmer

Gestaltung:

COAST office architecture, Stuttgart > www.coastoffice.de

Mediengestaltung:

2av – media art office, Ulm > www.2av.de

Standort:

Museum am Klosterhof, Lauffen am Neckar > www.lauffen.de

Zeitrahmen:

seit 20.03.2008

Fotos:

David Franck, Ostfildern > www.davidfranck.de