{"id":8890,"date":"2012-07-30T10:40:21","date_gmt":"2012-07-30T08:40:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=8890"},"modified":"2017-01-27T11:11:24","modified_gmt":"2017-01-27T10:11:24","slug":"buchstabenmuseum-berlin-hochschule-coburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2012\/07\/buchstabenmuseum-berlin-hochschule-coburg\/","title":{"rendered":"Buchstabenmuseum Berlin"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Intention f\u00fcr die Gr\u00fcndung des gemeinn\u00fctzigen Vereins Buchstabenmuseum e.V. im Jahr 2005 war die Begeisterung der Macher f\u00fcr Typografie, sowie die Sammelleidenschaft f\u00fcr Zeichen aus dem \u00f6ffentlichen Raum. Ziel des Museums ist die Bewahrung, Restaurierung und Ausstellung von Buchstaben, wobei die Dokumentation das Buchstabenmuseum gleicherma\u00dfen zum Sehnsuchtsort vergangener Epochen und zum Labor f\u00fcr aktuelle Diskussionen werden l\u00e4sst. Das im Rahmen einer Diplomarbeit im Fachbereich Innenarchitektur der Hochschule Coburg entwickelte Ausstellungskonzept setzt die Buchstaben seit Sommer 2011 dabei neu in Szene:<br \/>\nEin von kniehohen Br\u00fcstungselementen begrenzter Steg leitet die Besucher durch das Museum und bildet als Grundlage des Entwurfs ebenso Fl\u00e4che f\u00fcr die Objektbeschreibung wie f\u00fcr die Beleuchtung. Durch dieses Element des Stegs wird der Raum strukturiert und die Ebene des Besuchers erh\u00f6ht. Um eine \u201eAufhebung des Raums\u201c zu erreichen, wird ein reduziertes Ausstellungssystem verwendet und die raumbegrenzenden Elemente in schwarz gehalten, sodass es scheint, als w\u00fcrden Wand, Decke und Boden verschmelzen. Dabei r\u00fccken nur die selbst leuchtenden oder durch Spots angestrahlten Buchstaben in den Fokus des Besuchers. Das dadurch entstehende Spiel von Licht und Schatten, sowie die Mischung aus einzelnen Buchstaben und inhaltslosen Schriftz\u00fcgen schafft eine aufregende Atmosph\u00e4re.<br \/>\nMit dem Thema Buchstabenmuseum kamen die Studenten Marcus Hahn und Wolfram Schmeisser im Jahr 2009 das erste Mal in Ber\u00fchrung. Bei einem Workshop zum Thema \u201eSzenografie im Raum\u201c an der Hochschule Coburg, stellte Tobias Kunz verschiedene Entwurfsaufgaben, die in Gruppen bearbeitet werden sollten. Themen waren Markenwelten und verschiedene Arten von Ausstellungen. Eine dieser Aufgaben war die Erarbeitung eines Ausstellungskonzeptes f\u00fcr das Buchstabenmuseum in Berlin. Nach der Vorstellung des Museums und einem Briefing entstand innerhalb von zwei Tagen ein erster Entwurf. Nach der Pr\u00e4sentation im Dezember 2009 in Berlin, kam im Sommer 2010 die Anfrage, das Schaudepot des Buchstabenmuseums neu zu gestalten und umzusetzen.<br \/>\nDurch den Umstand, dass das Buchstabenmuseum als ein gemeinn\u00fctziger Verein ohne F\u00f6rderung arbeitet, waren die finanziellen Mittel nat\u00fcrlich recht gering. Um den Umbau trotzdem umsetzen zu k\u00f6nnen, mussten Sponsoren und Ideen gefunden werden, um dieses Projekt zu realisieren. Im Lager der Hochschule und des Coburger Designforums wurden Materialien gesammelt, die gut weiterverwendet werden konnten. Das Coburger Designforum Oberfranken stellte schlie\u00dflich neben den Leuchten auch den Teppich und einen Gro\u00dfteil des ben\u00f6tigten Werkzeugs zur Verf\u00fcgung. Dank der hervorragenden Netzwerke der Professoren und deren Begeisterung f\u00fcr das Projekt, war es m\u00f6glich, Firmen wie STO und Resopal zu gewinnen. Aber auch ehemalige Arbeitgeber, wie die Firma AIP, waren sofort bereit mit Material und einem Transporter zu helfen. Das Buchstabenmuseum aktivierte seine Mitglieder sowie weitere Kontakte und konnte die Firma Hruby als Hauptsponsor gewinnen. Diese unterst\u00fctzte uns beim Drucken und Plotten der Beschriftungen, aber auch bei der Instandsetzung einzelner Objekte.<br \/>\nWie bei allen Projekten des Studienganges Innenarchitektur wurde auch hier viel Wert darauf gelegt, alles selbst zu realisieren. Vor dem Aufbau in Berlin wurden alle Elemente in der Hochschule und dem Innovationszentrum Lichtenfels vorbereitet. \u00dcber eine Woche wurden in den Werkst\u00e4tten alle Platten f\u00fcr die Br\u00fcstungen, den Steg und den Empfangsbereich vorbereitet und zusammengebaut. In enger Zusammenarbeit mit Barbara Dechant wurde die Grafik f\u00fcr die Ausstellung erarbeitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Intention f\u00fcr die Gr\u00fcndung des gemeinn\u00fctzigen Vereins Buchstabenmuseum e.V. im Jahr 2005 war die Begeisterung der Macher f\u00fcr Typografie, sowie die Sammelleidenschaft f\u00fcr Zeichen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[35,1632,1633],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8890"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8890"}],"version-history":[{"count":33,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8890\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25512,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8890\/revisions\/25512"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8890"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8890"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8890"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}