{"id":6159,"date":"2011-12-19T14:34:46","date_gmt":"2011-12-19T12:34:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=6159"},"modified":"2016-07-23T23:03:13","modified_gmt":"2016-07-23T21:03:13","slug":"volkswagen-markenpavillon-autostadt-wolfsburg-plex-design-branding","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2011\/12\/volkswagen-markenpavillon-autostadt-wolfsburg-plex-design-branding\/","title":{"rendered":"Volkswagen Markenpavillon"},"content":{"rendered":"<p>Um die Marke Volkswagen Pkw umfassend und in all ihren Facetten darzustellen, hat die Agentur f\u00fcr Design &amp; Branding PLEX den so genannten \u201eMarkenkern\u201c geschaffen. In der Wolfsburger Autostadt, einem Museum und Erlebnispark, der in den vergangenen elf Jahren f\u00fcr den Konzern zu einem erfolgreichen Kommunikationsmedium geworden ist, wurde am 9. Dezember der neue Volkswagen Markenpavillon er\u00f6ffnet. Daf\u00fcr wurde der vor Ort bereits existierende neutrale Glaskubus nach den Pl\u00e4nen des Berliners Designb\u00fcros mit einer 16 Meter hohen spiralf\u00f6rmigen, nach oben aufstrebenden Medienskulptur \u2013 dem \u201eMarkenkern\u201c \u2013 ausgestattet. Entworfen und platziert wurde die Spirale so, dass sie von einer Ecke her in den Raum hineinragt. Im Ganzen erfasst werden kann die Skulptur erst, wenn der Besucher sie umlaufen hat. Auf diese Weise wird der Raum zwangsl\u00e4ufig erschlossen und genutzt. In Zusammenarbeit mit Volkswagen verfolgte die Agentur das Ziel, die mit der Automarke verbundenen Werte, Erfahrungen, Erwartungen und Gef\u00fchle f\u00fcr die Autostadt-Besucher direkt fassbar zu gestalten.<\/p>\n<p>Das mediale Angebot des Markenkerns besteht aus drei Elementen: dem Brandcinema, dem Brandstream und der Brandexperience. Alle drei Bestandteile zielen darauf ab, dem Besucher die Marke Volkswagen intensiv erfahrbar zu machen. Auf dem gro\u00dfen kristallinen Bildschirm des Brandcinemas werden ausgesuchte filmische Dokumentationen und Inszenierungen zum Thema VW pr\u00e4sentiert. Dieses Markenkino ist seinerseits eingebettet in den Brandstream. Dieser fungiert dabei als Stimmungs- und Lichtgeber des gesamten Raums und l\u00e4sst den gesamten \u201eMarkenkern\u201c leichter aussehen als dieser mit seinen 27 Tonnen Eigengewicht in Wirklichkeit ist. Verteilt \u00fcber die Oberfl\u00e4che der Skulptur sind die mehr als 700.000 LEDs st\u00e4ndig in Bewegung und inhaltlich mit der Projektion des Brandcinemas verbunden. Durch die Weiterf\u00fchrung auf der Skulptur erfahren die filmischen Inhalte eine verst\u00e4rkt raumgreifende und dynamische Wirkung.<\/p>\n<p>Brandcinema und -stream stellen aber trotz ihres r\u00e4umlichen Arrangements noch nicht den vollen Umfang der erweiterten Kommunikation dar. Direkt einbezogen wird der Besucher am Sockel der Skulptur durch die interaktive Brandexperience. Vier Touch-Screen-Monitore erm\u00f6glichen eigenst\u00e4ndige Recherchen \u00fcber das Unternehmen und die Marke Volkswagen. Tritt ein Besucher an das Objekt heran, wird sofort dessen Augenh\u00f6he erkannt. Daraufhin bewegt sich der Touch-Screen auf eine angemessene H\u00f6he, um perfekt bedient werden zu k\u00f6nnen. Zur weiteren Informationsbeschaffung dient au\u00dferdem die \u00fcber eine Sitztreppe erreichbare Plattform, auf der Tablet-Computer bereit stehen.<\/p>\n<p>PLEX ist mit dem VW Markenkern die Nutzung mehrerer Kommunikationskan\u00e4le innerhalb eines Raums gelungen. Diese Form der umfassenden r\u00e4umlichen Inszenierung bezeichnet die Agentur selbst \u201eSpecial Branding\u201c. Mittels Multimedialit\u00e4t und Interaktion zwischen Raum und Besucher ist es m\u00f6glich, eine Marke und deren Immanenz zu materialisieren und zu einem sinnlichen Erlebnis zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um die Marke Volkswagen Pkw umfassend und in all ihren Facetten darzustellen, hat die Agentur f\u00fcr Design &amp; Branding PLEX den so genannten \u201eMarkenkern\u201c [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[542,543],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6159"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6159"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6159\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27150,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6159\/revisions\/27150"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6159"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6159"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}