{"id":5041,"date":"2011-07-14T11:28:15","date_gmt":"2011-07-14T09:28:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=5041"},"modified":"2015-01-21T10:32:09","modified_gmt":"2015-01-21T08:32:09","slug":"interaction-design-btk-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2011\/07\/interaction-design-btk-berlin\/","title":{"rendered":"Interaction Design | btk Berlin"},"content":{"rendered":"<p><em>\u00bbInteraction Design is poised to become one of the main liberal arts of the twenty-first century\u00ab (Malcolm McCullough)<\/em><\/p>\n<p>Ein Interaction Designer \u00fcberschaut und konzipiert vielf\u00e4ltige Kommunikationsprozesse, die sich zwischen Mensch und Computer abspielen und die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind. Er entwirft als Interface Designer die sinnlichen Schnittstellen, die es beiden erm\u00f6glichen, sich zu verst\u00e4ndigen. Seine zentrale Aufgabe ist es, komplexe Abl\u00e4ufe so zu gestalten, dass der menschliche Benutzer intuitiv, nat\u00fcrlich und gewinnbringend mit den ihn umgebenden digitalen Ger\u00e4ten und Dienstleistungen umgehen kann.<\/p>\n<p>Interaction Design findet sich in der funktionalen Gestaltung von Benutzeroberfl\u00e4chen (etwa von Websites) genauso wieder, wie in den elektronischen Schnittstellen unserer Alltagsprodukte. Es steckt in der t\u00e4glichen Verwendung sozialen Netzwerke \u2013 wie etwa Facebook, Youtube oder Twitter \u2013 genauso wie in der Art und Weise, wie wir Musik erwerben und konsumieren. Es hilft uns im Beruf mit Kollegen zusammenzuarbeiten oder zeigt uns auf unserem Handy an, welche Restaurants und Clubs sich gerade in unserer Umgebung befinden. Es erlaubt uns, mit Freunden zu sprechen oder zu spielen, die tausende von Meilen entfernt sind und l\u00e4sst uns neue Menschen kennenlernen, die die gleichen Interessen haben wie wir.<\/p>\n<p>Das relativ junge Berufsbild hat sich aus der Notwendigkeit heraus entwickelt, den immer st\u00e4rker werdenden Einfluss der Computer-Technologie auf unseren beruflichen und pers\u00f6nlichen Alltag mit einem \u00bbmenschlichen Antlitz\u00ab zu versehen, die Benutzung immer komplexerer Systeme zu vereinfachen und die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten der neuen Medien dazu einzusetzen, n\u00fctzliche und emotionale Erfahrungen f\u00fcr deren Benutzer zu generieren.<\/p>\n<p>Die Mittel, die Interaction Designer hierzu einsetzen, sind medien\u00fcbergreifender und vor allem gestalterischer Natur. Ob Bild, Sound, Video, Animation, Schrift, Text, Haptik, Produktgestaltung oder r\u00e4umliche Darstellung \u2013 Interaction Designer entwerfen Dinge und Anwendungen, die in den meisten F\u00e4llen eine Vielzahl von unterschiedlichen Medien in sich vereinen. Ein Interaction Designer ist daher oft ein Generalist, der mit allen Mitteln und M\u00f6glichkeiten der audiovisuellen und taktilen Gestaltung umgehen kann und sich in der Verbindung verschiedener Ausdrucksmittel heimisch f\u00fchlt.<\/p>\n<p>Die Spannbreite des Einsatzgebietes von Interaction Design ist gewaltig und wird mit der zunehmenden Bedeutung des Computers und der vernetzten Dienstleistungen in Beruf und Freizeit von Tag zu Tag gr\u00f6\u00dfer. Heutzutage arbeiten Interaction Designer in Unternehmen und Agenturen der Medienbranche, in Firmen, die sich auf Internet-Kommunikation spezialisieren, im Produktdesign, in der Softwaregestaltung oder als K\u00fcnstler und freie Designer.<br \/>\nDa das Berufsbild sich genau wie die technischen M\u00f6glichkeiten st\u00e4ndig weiterentwickelt, sind Interaction Designer oft an vorderster Front, wenn es darum geht, neue Wege der Kommunikation und neue Erfahrungen mit digitalen Produkten und Services zu erforschen.<br \/>\nDa auch immer mehr Unternehmen und Dienstleister die Vorteile erkennen, die darin liegen, zus\u00e4tzlich zu den traditionellen Medien (etwa dem Werbeclip oder der Anzeige) Angebote individuell auf ihre Kunden auszurichten und ihnen die M\u00f6glichkeit zu geben, mit diesen zu interagieren, geh\u00f6rt Interaction Design jetzt und auf absehbare Zeit zu den krisensichersten Berufsfeldern in der Gestaltungsbranche.<\/p>\n<p>Bei vielen Studieninteressenten besteht dennoch die Sorge, der Studiengang Interaction Design k\u00f6nne zu technisch ausgelegt sein und ein zu starkes Augenmerk auf Programmierung legen. Obgleich eine gewisse Vorkenntnis in diesen Bereichen zum Vorteil gereichen kann, so ist sie keine Voraussetzung f\u00fcr eine Aufnahme an der Hochschule.<br \/>\nInteraction Design wird an der btk \u2013 wie alle anderen Studieng\u00e4nge auch \u2013 zun\u00e4chst einmal als kreativer und gestalterischer T\u00e4tigkeitsbereich verstanden. Wichtiger als die Beherrschung von Codes oder Kabeln ist uns die Lust am konzeptionellen Denken, am Experimentieren mit verschiedenen Medien und am Entwickeln eines grunds\u00e4tzlichen Verst\u00e4ndnisses f\u00fcr die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten dieser wichtigen Disziplin. Das notwendige technische Toolset, um Ideen in lauff\u00e4hige Prototypen umzusetzen, wird w\u00e4hrend des Studiums vermittelt, und zwar immer anhand von konkreten Aufgabenstellungen und spannenden Projekten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00bbInteraction Design is poised to become one of the main liberal arts of the twenty-first century\u00ab (Malcolm McCullough) Ein Interaction Designer \u00fcberschaut und konzipiert [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[14],"tags":[177,212],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5041"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5041"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5041\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15641,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5041\/revisions\/15641"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}