{"id":4723,"date":"2011-05-23T17:28:00","date_gmt":"2011-05-23T15:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=4723"},"modified":"2017-01-27T12:50:00","modified_gmt":"2017-01-27T11:50:00","slug":"tron-designs-corian","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2011\/05\/tron-designs-corian\/","title":{"rendered":"TRON designs CORIAN | Safe House"},"content":{"rendered":"<p>Nach unserem Artikel \u00fcber die Premierenfeier mit Daft Punk in Los Angeles wollen wir euch nun noch einmal in die virtuelle Welt von TRON entf\u00fchren. Der Werkstoffhersteller DuPont hatte im Vorfeld der Mail\u00e4nder M\u00f6belmesse die f\u00fchrenden italienischen Designunternehmen dazu aufgefordert, Interieur-L\u00f6sungen inspiriert durch den Science-Fiction Streifen zu gestalten und herausgekommen ist die beeindruckend surreale Ausstellung \u201eSafe House\u201c.<br \/>\nIn der Geschichte des Films dient das \u201eSafe House\u201c dem Hauptdarsteller als gro\u00dfz\u00fcgiges Zuhause, aber auch als Bunker, der ihn vor den b\u00f6sartigen Programmen sch\u00fctzt. Diese Gegens\u00e4tze zeigten sich auch in Mailand: So strahlte der sterile, mit gl\u00e4nzend wei\u00dfen Oberfl\u00e4chen ausgestatte Raum auch eine gem\u00fctliche, heimische Atmosph\u00e4re aus. Quadratische Kunststoffplatten aus dem Material Corian dienten dem 250 Quadratmeter gro\u00dfen Raum als Boden und bezogen sich auf das Rastermotiv aus TRON.<\/p>\n<p>Die sechs einzelnen Wohnbereiche wurden jeweils von unterschiedlichen B\u00fcros gestaltet:<\/p>\n<p>&#8211; Der <strong>Au\u00dfenbereich<\/strong> bestand aus zwei Liegest\u00fchlen, zwei Sesseln und einem kleinen Tisch, deren Oberfl\u00e4chen abstrakte Schaltkreise aufwiesen. \u201eDie durchgehenden Linien sollen den Weg der Protagonisten hinaus in die reale Welt symbolisieren.\u201c, Marc Lachat, Marketing Director bei Tao Esterno.<\/p>\n<p>&#8211; Im <strong>Entertainmentbereich<\/strong> fand man einen kubischen, beleuchteten Sessel und ein zwei auf drei Meter gro\u00dfes, mit einem Heimkinosystem von Sony ausgestattetes Wandelement vor. \u201eEs ist unglaublich spannend unsere Umgebung v\u00f6llig frei und ohne Einschr\u00e4nkungen bez\u00fcglich der Realit\u00e4t zu gestalten. Kino hat diese M\u00f6glichkeit und ist dadurch ein m\u00e4chtiges Instrument f\u00fcr unsere Inspiration.\u201c, Dror Benshetrit, Designer des TRON Armchair f\u00fcr Cappellini.<\/p>\n<p>&#8211; Das von Capo d\u2019Opera entworfene <strong>Schlafzimmer<\/strong> basierte auf der Idee die Einrichtung schichtweise aufzubauen. Zwischen den einzelnen Schichten wurden Leuchten eingesetzt, was einen wunderbaren Helligkeitskontrast auf den Oberfl\u00e4chen ergab. Ein ebenfalls gelungener Kontrast entstand durch die Pr\u00e4senz des Baums, als Erinnerung an die \u201ereale, menschliche\u201c Welt. \u201eDas zweifarbige Muster bestehend aus wei\u00df und schwarzblau war f\u00fcr mich der interessanteste Aspekt des Films und genau diese Divergenz, die auch eine Art Gut gegen B\u00f6se repr\u00e4sentiert, wollte ich mit meiner Arbeit zeigen.\u201c, Ilaria Marelli f\u00fcr Capo d\u2019Opera.<\/p>\n<p>&#8211; Die M\u00f6bel des <strong>Wohnbereichs<\/strong> waren allesamt Variationen einer sich wiederholenden geometrischen Form. So ergab die Stapelung aus unterschiedlich modellierten Kugeln ein B\u00fccherregal oder die Subtraktion der ovalen Grundk\u00f6rper verschiedene Sitzgelegenheiten. \u201eJedes Objekt hatte denselben Ausgangspunkt und doch entstanden komplett unterschiedliche Ergebnisse.\u201c, Shai Akram f\u00fcr Lago.<\/p>\n<p>&#8211; In der freistehenden <strong>K\u00fcche<\/strong> schuf AquiliAlberg einen Wohnbereich, in dem, wie in einem nat\u00fcrlichen \u00d6kosystem, Interaktion zwischen den unterschiedlichen Elementen stattfand. Der Herd war \u00fcber leuchtende Konturen mit dem Sp\u00fclbecken verbunden und die sich gegen\u00fcberstehenden Regalsysteme h\u00e4tte man wie ein Puzzle ineinander stecken k\u00f6nnen. Alle Formen wurden dabei bestimmt durch deren Gebrauch und sollten so ergonomische Arbeit erm\u00f6glichen. \u201eDie Lichteffekte und die st\u00e4ndige Pr\u00e4senz von durchg\u00e4ngigen Linien verleihen dem Film eine Art Flie\u00dfkraft, die uns bei der Gestaltung der K\u00fcche inspirierte.\u201c, AquiliAlberg f\u00fcr Ernestomeda.<\/p>\n<p>&#8211; Der letzte Bereich des Safe House widmete sich der <strong>Wellness<\/strong> und setzte sich zusammen aus zwei beeindruckenden Kreiselementen, die an die \u201eMemory Rings\u201c aus TRON angelehnt waren. Vertikal und horizontal angeordnet, mit jeweils 2,7 Meter Durchmesser bildeten diese Elemente Spiegel und Whirlpool. Zus\u00e4tzlich zu den klassischen Funktionen wie der Wassermassage verbaute der Badezimmer-Ausstatter Jacuzzi eine Reihe an neuen Stimulationen in dem futuristischen Pool: D\u00fcfte, Kl\u00e4nge und Farben sollten erg\u00e4nzend die Sinne anregen. \u201eDas Setting des Films ist minimalistisch, nahezu steril und mystisch zugleich, diese Verbindung zu schaffen war die Vorlage unseres Entwurfs.\u201c Marco Piva f\u00fcr Jacuzzi.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach unserem Artikel \u00fcber die Premierenfeier mit Daft Punk in Los Angeles wollen wir euch nun noch einmal in die virtuelle Welt von TRON [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[1646,1645,52],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4723"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4723"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4723\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4761,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4723\/revisions\/4761"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4723"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4723"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4723"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}