{"id":4659,"date":"2011-05-04T12:35:06","date_gmt":"2011-05-04T10:35:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=4659"},"modified":"2011-05-18T11:36:50","modified_gmt":"2011-05-18T09:36:50","slug":"chorwurm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2011\/05\/chorwurm\/","title":{"rendered":"Chorwurm"},"content":{"rendered":"<p>In dieser von den Peanutz Architekten aus Berlin gestalteten Dauerausstellung steckt wortw\u00f6rtlich der Wurm drin: Die Ausstellungsarchitektur wird n\u00e4mlich von einem 75cm breiten und 230cm hohen grauen Grundk\u00f6rper bestimmt, der sich wie ein langes Band mittig durch die R\u00e4ume des Kreismuseums in Finsterwalde windet. Passend zum Inhalt hei\u00dft die Ausstellung daher \u201eChorwurm\u201c. Auf knapp 200 Quadratmeter bieten die Brandenburger hier einen \u00dcberblick der Sanges- und Chorgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die chronologische Erz\u00e4hlstruktur wird dabei von der langgezogenen Form des Ausstellungsm\u00f6bels unterstrichen und durch Subtraktion der Form werden die jeweiligen Epochen sichtbar gemacht. So kommt \u00fcberall, wo der Grundk\u00f6rper beschnitten wird (z.B an Durchg\u00e4ngen, Vitrinen oder Sitzgelegenheiten) seine \u201einnere Farbe\u201c zum Vorschein- Rot im Mittelalter, Gr\u00fcn zur Zeit der Reformation, Blau in der Romantik, Braun f\u00fcr die Epoche der Weimarer Republik und w\u00e4hrend des Dritten Reichs und Gelb f\u00fcr die Zeit in der DDR und nach der Wende.<br \/>\nDamit der Raum nicht zerschnitten wird und die Besucher keine R\u00fcckseiten betrachten m\u00fcssen, wurden zahlreiche Querungsm\u00f6glichkeiten geschaffen, so ist die Ausstellungsarchitektur interaktiv benutzbar und teilweise auch begehbar. Zudem variierten die Gestalter die H\u00f6he der Struktur um die Exponate im Sichtbereich und dem richtigen nat\u00fcrlichen Licht auszustellen. Von einer geschnitzten Bischof-Figur aus dem 15. Jahrhundert, \u00fcber den in Metall gegossenen Luther-Kopf bis hin zu einer eingebauten Miniorgel, an der man sich selbst versuchen kann, gibt es im \u201eChorwurm\u201c einiges zu entdecken.<br \/>\nAls Partner f\u00fcr den Audioguide, von dem sich der Besucher durch die Ausstellung leiten lassen kann, stand den Peanutz Architekten die Finsterwalder Firma Audio GPT beiseite, die auch das Tonkonzept f\u00fcr den Berliner Reichstag realisiert haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser von den Peanutz Architekten aus Berlin gestalteten Dauerausstellung steckt wortw\u00f6rtlich der Wurm drin: Die Ausstellungsarchitektur wird n\u00e4mlich von einem 75cm breiten und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[451,296],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4659"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4659"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4659\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22383,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4659\/revisions\/22383"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4659"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4659"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4659"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}