{"id":45706,"date":"2020-05-19T07:55:27","date_gmt":"2020-05-19T05:55:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=45706"},"modified":"2020-07-28T17:01:41","modified_gmt":"2020-07-28T15:01:41","slug":"glaushaus-koelner-werkbundausstellung-1914-koeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2020\/05\/glaushaus-koelner-werkbundausstellung-1914-koeln\/","title":{"rendered":"Glashaus \u2013\u00a0K\u00f6lner Werkbundausstellung 1914, K\u00f6ln"},"content":{"rendered":"<p>Der Einfluss der Weltausstellungen gegen Ende des 19. bzw. zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist f\u00fcr die Entwicklung der Szenografie wesentlich: Exponat und Architektur verschmelzen zunehmend zu einem Medium und es wird eine neue Auffassung pr\u00e4sentiert, wie mit derartigen Gro\u00dfveranstaltungen inszenatorisch umgegangen werden kann. Einen Grundstein der modernen Inszenierung bildet dabei vor allem Bruno Tauts Glashaus, das 1914 im Rahmen der K\u00f6lner Werkbundausstellung entstand und als Pavillon der Glasindustrie diente. Der heute bewunderte, damals aber auch verspottete, avantgardistische Rundbau stellte f\u00fcr Taut eine Einheit von Natur, Kunst und Technik dar \u2013 wobei er mit modernen Materialien wie Beton, Stahl und Glas eine kosmische Harmonie anstrebte: Tags\u00fcber spiegelte die kristalline Architektur die Umgebung, nachts verwandelte sich der K\u00f6rper, der von innen illuminiert war, in ein funkelndes, strahlendes Juwel. Damit sprengte das Bauwerk die gel\u00e4ufige Auffassungen von Architektur, pr\u00e4sentierte sich als Gesamtkunstwerk und regte das Perzeptionsverhalten der Betrachter auf eine nie dagewesene Weise an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Einfluss der Weltausstellungen gegen Ende des 19. bzw. zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist f\u00fcr die Entwicklung der Szenografie wesentlich: Exponat und Architektur [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[2345,40],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45706"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=45706"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45706\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45709,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/45706\/revisions\/45709"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=45706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=45706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=45706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}