{"id":41291,"date":"2019-07-01T13:06:02","date_gmt":"2019-07-01T11:06:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=41291"},"modified":"2019-09-11T11:43:37","modified_gmt":"2019-09-11T09:43:37","slug":"eine-stadt-isst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2019\/07\/eine-stadt-isst\/","title":{"rendered":"Eine Stadt isst \u2013 Ludwigsburger Esskultur"},"content":{"rendered":"<p>Das Auge isst bekanntlich mit: F\u00fcr die Schau \u201eEine Stadt isst \u2013 Ludwigsburger Esskultur\u201c entwickelte Yalla Yalla! \u2013 studio for change ein Konzept, das mit g\u00e4ngigen Sehgewohnheiten rund um das Thema Essen spielt und zugleich neue Assoziationsr\u00e4ume \u00f6ffnet. So zieht sich etwa ein Fliesenspiegel, wie er in den meisten K\u00fcchen verwendet wird, als Display-Motiv durch den kompletten Ausstellungsraum. Dabei erm\u00f6glicht die optische Referenz einen intuitiven Zugang zu den Exponaten, die kontrastiv an Wandsystemen angebracht sind: In Gegensatzpaaren wie vegetarisch\u2013fleischhaltig oder klassisch\u2013modern sind hier die Ausstellungsst\u00fccke aus der Ludwigsburger Stadthistorie \u00fcber Eck angeordnet, sodass ein assoziativer Dialog aufgespannt werden kann. Eine weitere Station besteht aus f\u00fcnf farblich abgesetzten Kabinetten, die f\u00fcr die f\u00fcnf Geschmacksrichtungen s\u00fc\u00df, salzig, sauer, bitter und umami stehen. Hier k\u00f6nnen die Besucher in die unterschiedlichen Geschmackswelten eintauchen, die jeweils mit allt\u00e4glich-vertrauten, aber auch historischen Artefakten versehen sind. Eine gro\u00dfe Tafel rundet die Schau schlie\u00dflich ab und l\u00e4dt die G\u00e4ste ein, zwischen privaten Gegenst\u00e4nden verschiedener Ludwigsburger Pers\u00f6nlichkeiten Platz zu nehmen, um sich selbst durch einen Rezepteintrag im G\u00e4stebuch an der Ausstellung zu beteiligen. Auf diese Weise entsteht eine pers\u00f6nliche Atmosph\u00e4re, die nicht dem Pr\u00e4sentationsanspruch einer allgemeinen Kulturgeschichte des Essens gerecht zu werden versucht, sondern vielmehr eine gesellige Austauschplattform f\u00fcr die Ludwigsburger B\u00fcrger und G\u00e4ste bietet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Auge isst bekanntlich mit: F\u00fcr die Schau \u201eEine Stadt isst \u2013 Ludwigsburger Esskultur\u201c entwickelte Yalla Yalla! \u2013 studio for change ein Konzept, das [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[260,1424],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41291"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=41291"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41291\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":41292,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/41291\/revisions\/41292"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=41291"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=41291"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=41291"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}