{"id":38165,"date":"2019-02-18T12:28:54","date_gmt":"2019-02-18T11:28:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=38165"},"modified":"2020-12-09T12:22:44","modified_gmt":"2020-12-09T11:22:44","slug":"kunsthalle-mannheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2019\/02\/kunsthalle-mannheim\/","title":{"rendered":"Kunsthalle Mannheim"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit ihrem Neustart 2018 hat sich die <\/strong><a href=\"https:\/\/www.kuma.art\/\"><strong>Mannheimer Kunsthalle<\/strong><\/a><strong> ebenfalls eine neue digitale Strategie verordnet. Sie soll Schwellen\u00e4ngste abbauen,neue Handlungs- und Wirkungsfelder er\u00f6ffnen und vor allem ein junges Publikum, die Generation der \u201eDigital Natives\u201c, f\u00fcr die Kunst begeistern. Hierf\u00fcr wurden vom Stuttgarter Atelier f\u00fcr auditive Kommunikation <\/strong><a href=\"http:\/\/www.klangerfinder.de\/de\/home.html\/\"><strong>Klangerfinder<\/strong><\/a><strong> gleich mehrere Werkzeuge entwickelt \u2013 darunter eine Multimedia-App, das Creative Lab im Jugendstil-Bau des Museums sowie die Collection Wall im neuen Atrium. Dabei stand nicht die schiere technische Machbarkeit im Fokus ihrer Arbeit, sondern vielmehr der Wunsch, mit dem Digitalen die Sinne sowie das Bewusstsein der Besucher zu sch\u00e4rfen und zu stimulieren, um die originalen Kunstwerke individuell wahrzunehmen und diese authentischen Erfahrungen mit anderen zu teilen. <\/strong><strong>Wie das im Einzelnen gelungen ist, hat sich PLOT vor Ort genauer angeschaut.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>von Sandra Gawlowski<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am 1. Juni 2018 wurde der Neubau der Kunsthalle Mannheim offiziell er\u00f6ffnet, \u00fcber 160.000 Menschen waren seitdem vor Ort \u2013 eine stattliche Besucherzahl, mit der alle Erwartungen \u00fcbertroffen wurden und die selbst die langj\u00e4hrige Direktorin Dr. Ulrike Lorenz kurz vor ihrem Wechsel zur Klassik Stiftung Weimar im August 2019 noch einmal stolz dastehen l\u00e4sst. Zurecht!<br \/>\nAls eine der ersten B\u00fcrgersammlungen der Moderne wurde die Institution 1909 gegr\u00fcndet und nun, rund 100 Jahre sp\u00e4ter, durch einen beeindruckenden Neubau am Wasserturm erweitert. Dabei lag die kreative Herausforderung bei diesem Projekt von Anfang an darin, den Jugendstilkomplex von Hermann Billing mit der Neukonstruktion so zu verbinden, dass keine Bauart im Schatten der anderen steht. Dieser Aufgabe wollten sich namhafte Architekten wie David Chipperfield, Max Dudler und Zaha Hadid stellen, doch sie scheiterten bereits in der Vorrunde. Den Zuschlag bekam das Hamburger B\u00fcro <a href=\"https:\/\/www.gmp-architekten.de\/start\/\"><strong>gmp. Architekten von Gerkan, Marg und Partner<\/strong><\/a>, das in zweieinhalb Jahren Bauzeit die markante Stadtstruktur Mannheims auf das neue Geb\u00e4ude \u00fcbertrug und eine Art Museumsstadt in der Stadt errichten konnte. Summa summarum beliefen sich die Gesamtkosten auf 68,3 Millionen Euro, die zum gr\u00f6\u00dften Teil mit der gro\u00dfz\u00fcgigen Spende von 50 Millionen Euro seitens des SAP-Mitgr\u00fcnders Hans-Werner Hector gedeckt wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Museum in Bewegung<\/strong><\/p>\n<p>Entstanden ist nun ein einladender Ausstellungsort, der neue Ma\u00dfst\u00e4be setzt und sich engagiert und anpassungsf\u00e4hig, innovativ und weltoffen pr\u00e4sentiert. Hier trifft jahrhundertalte Kunst auf digitale Innovationen, hier kommen Alt und Jung zusammen. Dazu passt auch, dass der aktuell gr\u00f6\u00dfte museale Neubau Deutschlands mit seiner international bedeutenden Sammlung als \u201eMuseum in Bewegung\u201c verstanden werden m\u00f6chte \u2013 das ausgekl\u00fcgelte Museumskonzept der Direktorin ist mutig, radikal, progressiv: Es folgt nicht starr den Strukturen des konventionellen Museumsbetriebs, der haupts\u00e4chlich kunsthistorisches Wissen auf hohem Niveau zu erzielen bezweckt, sondern geht neue Wege und hinterfragt kritisch, welche Relevanz Kunst f\u00fcr unser Leben im 21. Jahrhundert hat. Die Kunsthalle will Kulturtempel der urbanen Zukunft sein, dessen kuratorisches Programm den Alltag widerspiegelt und unsere pers\u00f6nlichen, sinnlichen und emotionalen Komponenten in Bezug auf Kunst beleuchtet. Dabei stehen auch gesellschaftliche Erfahrungen im urbanen Kontext im Fokus. So soll der Besuch im Museum dem Publikum in Form eines Entdeckungsprozesses zeigen, dass es nicht aus blo\u00dfen Bewunderern besteht, sondern aus kritischen, m\u00fcndigen Individuen, die ihre Rolle als Rezipienten neu \u00fcberdenken m\u00fcssen. \u201eIn der Hinwendung zum Publikum ist das Museum vor allem Vermittlungsstruktur und mehr als nur ein Raum der Repr\u00e4sentation. Das Kunstmuseum der Zukunft liegt mitten in der Gesellschaft. Es bietet sich verst\u00e4ndlich und \u00fcberzeugend als ein sozialer Frei-Raum an. Ihn gestalten Kuratoren, K\u00fcnstler und Publikum gemeinsam\u201c, schildert Dr. Ulrike Lorenz ihre Vision.<\/p>\n<p>Angelehnt an die historische Schachbrett-Struktur Mannheims, forcierten die Architekten dabei von Beginn an konsequent ein \u201eStadt in der Stadt\u201c-Konzept, das den Besuchern dank der offenen Strukturen reale Lichtverh\u00e4ltnisse, urbane Ausblicke und durchaus neue Perspektiven bietet. Ein knapp 22 Meter hohes, lichtdurchflutetes Atrium hei\u00dft jeden Besucher willkommen \u2013 und zwar wirklich jeden, da es frei zug\u00e4nglich und kostenfrei zu passieren ist. Hier ist genug Luft zum Atmen, Platz f\u00fcr Gedanken, Licht nat\u00fcrlicher und k\u00fcnstlicher Art. Das Atrium soll einen zentralen Marktplatz versinnbildlichen, an dem alle aufeinandertreffen, um dann nach Gusto voneinander weg das eigene Ziel, sprich das ausgew\u00e4hlte Kunstprogramm, anzuvisieren. Umgeben ist dieser Innenhof von sieben Ausstellungsh\u00e4usern mit 13 Kuben, die \u00fcber Galerien, Br\u00fccken und Terrassen zwar r\u00e4umlich, aber nicht thematisch miteinander verbunden sind. Somit kommt die Kunsthalle hier auch in architektonischer Hinsicht ihrem Credo des \u201ein Bewegung Setzens\u201c nach und erm\u00f6glicht dem Publikum anstelle eines festgelegten Wegs Entscheidungsfreiheiten bei der subjektiven Richtungswahl.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Museum mit digitaler Strategie<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDass die Kunsthalle Mannheim dabei nicht nur auf analoge, sondern auch digitale Kunstvermittlung setzt, macht den Neubau umso spektakul\u00e4rer\u201c, erkl\u00e4rt Christoph Dahl, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Baden-W\u00fcrttemberg Stiftung und damit F\u00f6rderer der neuen Medien- und Vermittlungsma\u00dfnahmen. \u201eBislang einzigartig in Deutschland ist das Zusammenspiel aller Angebote der digitalen Strategie auf Grundlage der Digitalisierung der Sammlung. Dar\u00fcberhinaus wird ein barrierearmer Zugang zu Kunst und Wissen f\u00fcr viele Menschen er\u00f6ffnet.\u201c Dr. Ulrike Lorenz und ihr Team betrachten das Zusammenspiel von analogem Kunstmuseum und Kunsthalle 4.0 dabei als genau das, was es ist: ein bereicherndes \u201eCrossmapping\u201c diverser Medialit\u00e4ten, das neue Erkenntnisse schafft \u2013 in Mannheim vor Ort oder weltweit vor dem PC. \u201eDigitalisierung ist eine Form von \u00dcbersetzungsarbeit: Kunstwerke lassen sich in einer neuen sprachlichen Ebene miteinander vernetzen, interpretieren und erleben. Das bedeutet f\u00fcr die Kunsthalle: im erweiterten Feld mit der Welt zu kommunizieren, auch mit jenen, die noch nicht unser Publikum sind\u201c, beschreibt Heiko Daniels, Projektleiter \u201eDigitale Strategie\u201c, die Idee hinter der digitalen \u201eRevolution\u201c. \u201eDie Kunsthalle will die Chancen der digitalisierten Gesellschaft voll nutzen!\u201c<\/p>\n<p>Um dies umfassend umzusetzen, griffen die Verantwortlichen gleich bei den ersten Beratungen auf die Expertise der Stuttgarter Agentur Klangerfinder zur\u00fcck. Gegr\u00fcndet und geleitet von Prof. Florian K\u00e4ppler, verbindet das Atelier f\u00fcr auditive Kommunikation Kunst mit State-of-the-Art-Technologien, ohne dabei den Rezipienten und dessen Bed\u00fcrfnisse hinsichtlich des Artefakts au\u00dfer Acht zu lassen: \u201eDie Konzeption und Anwendung von Technologie ist f\u00fcr uns nie Selbstzweck, sondern folgt stets inhaltlichen Anforderungen und dem Bewusstsein, dass am Ende jeder Kommunikation ein Mensch steht, der eine Botschaft mit allen Sinnen wahrnimmt\u201c, f\u00fchrt Florian K\u00e4ppler die Herangehensweise der Kreativen aus. \u201eWir begreifen die digitale Strategie der Kunsthalle als ein demokratisierendes Mensch-Kunst-Interface. Deswegen verstehen wir die Er\u00f6ffnung der Kunsthalle auch nicht als Endpunkt, sondern vielmehr als Start eines stetigen Weiterentwicklungsprozesses, der die Erprobung und Erforschung sowie das kritische Hinterfragen in den Mittelpunkt eines offenen Diskurses um die Zukunft der Kunst in einer digitalisierten Gesellschaft stellt. Uns geht es um die Frage, wie Kunst und Kultur in einer digitalisierten Welt erlebt und fortgeschrieben werden k\u00f6nnen. Wir m\u00f6chten diese neuen R\u00e4ume erforschen und f\u00fcr die Kunst erobern.\u201c<br \/>\nDie Arbeit begonnen hat das interdisziplin\u00e4re Team aus Medienk\u00fcnstlern, Komponisten, Sound-Designern und IT-Spezialisten im Jahr 2015 \u2013 wobei die Aufbruchsstimmung und der konsequente Wille der Kunsthalle Mannheim, Neues zu wagen und zu experimentieren, das Projekt schon von der ersten Sekunde zu einer spannenden Herausforderung machten: In einem ergebnisoffenen Prozess wurden zu Beginn neue Ideen und Ans\u00e4tze, die f\u00fcr ein Kunstmuseum der Zukunft von Bedeutung sein k\u00f6nnen, entwickelt. Auf dieser Basis wurden dann die konkreten Instrumente und Ma\u00dfnahmen zur Umsetzung ausgeschrieben und Klangerfinder schlie\u00dflich als Generalunternehmer f\u00fcr die Planung und Umsetzung beauftragt.<\/p>\n<p>Und so weist die Kunsthalle Mannheim nun ein vielf\u00e4ltiges Angebot an spannenden Ma\u00dfnahmen und Innovationen auf, damit sich reale und virtuelle Museumssph\u00e4ren wechselseitig durchdringen. Angefangen mit dem <strong>Museum Orchestration Server (MOS)<\/strong>: Er ist das Gehirn der digitalen Strategie und Schnittstelle zur Museumsdatenbank. Eigens konzipiert und programmiert von Klangerfinder, verbindet und steuert der MOS dabei s\u00e4mtliche digitale Instrumente. Unter anderem die <strong>Multimedia-App<\/strong>, die eine gelungene Starthilfe f\u00fcr jeden Besucher darstellt und Interessierte mit insgesamt sieben medialen F\u00fchrungen auf dem eigenen Smartphone durch das Museum navigiert \u2013 fast wie ein Stadtf\u00fchrer. Hier werden Informationen zu den 742 ausgestellten Kunstwerken gegeben, w\u00e4hrend versteckte \u201eEaster Eggs\u201c die Besucher mit Besonderheiten \u00fcberraschen. Als eines der wichtigsten Symbole der digitalen Strategie gilt zudem die <strong>Collection Wall<\/strong>: Sie ist direkt im Atrium zu finden und Besucher k\u00f6nnen (auch ohne Eintritt zu bezahlen) an 16 gro\u00dfen, zusammenh\u00e4ngenden Monitoren durch Gestenfunktion \u00fcber 1.100 Kunstwerke der Mannheimer Kunstsammlung unter anderem in Originalgr\u00f6\u00dfe abrufen. Das digitale Instrument erfreut sich gro\u00dfer Beliebtheit beim Publikum, nicht zuletzt wegen seiner intuitiven Handhabung. Mit dem <strong>Creative Lab<\/strong> wird derweil in vier R\u00e4umen im Westfl\u00fcgel des Jugendstilbaus ein neuer Schwerpunkt bei der Erprobung digitaler Werkzeuge und multimedialer Darstellungsformen im Kunstmuseum des 21. Jahrhunderts gesetzt. Hier sollen Denkimpulse und Wahrnehmungsexperimente erm\u00f6glicht werden, und so befinden sich in diesem \u201eLabor\u201c ein Graphiktisch, ein pers\u00f6nlicher Museumskatalog, 360-Grad-Filme, die Augmented Reality-Anwendung \u201eSculptYours\u201c sowie die \u201eSkulpturendisco\u201c. W\u00e4hrend Besucher am <strong>Graphiktisch<\/strong> die graphische Sammlung mit \u00fcber 33.000 Bl\u00e4ttern an einem hochaufl\u00f6senden Touch-Display betrachten, erforschen und digital in die Details k\u00fcnstlerischer Handschriften und angewandter Techniken eintauchen k\u00f6nnen, wird an einer anderen Station gescribbelt, gescannt, geschnitten und der <strong>Pers\u00f6nliche Museumskatalog (PMK)<\/strong> mit Bildern eigener Erlebnisse sowie Favoriten der Sammlung zusammengestellt. S\u00e4mtliche Kunstwerke sowie die dazugeh\u00f6rigen Infotexte k\u00f6nnen hier problemlos aufgerufen und individuell kommentiert werden. Auf diese Weise lassen sich 16- oder 24-seitige Brosch\u00fcren erstellen, die als pdf-Dateien gespeichert und an die eigene E-Mail-Adresse versendet oder im Anschluss sogar gedruckt werden k\u00f6nnen. Als Sinnbild f\u00fcr das \u201eMuseum in Bewegung\u201c fungiert wiederum die <strong>Skulpturendisco<\/strong>, denn die Besucher werden hier \u2013 frei nach Beuys \u2013 selbst zu K\u00fcnstlern: In festen Intervallen werden ihre Bewegungen zur Musik festgehalten, \u00fcbereinander gelegt und als Momentaufnahmen in den Raum projiziert. Kunst, Klang und K\u00f6rper werden so zu einem neuen Medium. Schlie\u00dflich bietet der <strong>Digital Classroom<\/strong> Arbeitsbl\u00e4tter zum Download, mit denen sich Sch\u00fcler und Lehrer auf ihren Museumsbesuch vorbereiten k\u00f6nnen und zu guter Letzt werden f\u00fcr die <strong>Sammlung online<\/strong> seit 2015 35.000 Graphiken, 2.150 Gem\u00e4lde, 850 Skulpturen und 600 Werkkunst-Objekte sukzessive digitalisiert und entsprechend textlich aufbereitet \u2013 die wesentliche Grundlage des gesamten Digital-Konzepts! \u201eMit unserer digitalen Strategie er\u00f6ffnen sich neue Handlungs- und Wirkungsfelder. Neben das analoge Museum als einzigartigen Erlebnisraum tritt nun das digitale Museum mit seinen Vorteilen im Kontextualisieren von Wissen, im Teilen und Vergemeinschaften und im kreativen Selbsttun. Nutzer werden hier zu aktiven Gestaltern und Produzenten neuer Inhalte. Sie sch\u00f6pfen Werte und bilden Gemeinschaften, von denen das Museum nur profitieren kann\u201c, erl\u00e4utert Lorenz ihren Ansatz.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Museum des 21. Jahrhunderts<\/strong><\/p>\n<p>Neue Ausrichtung, neue Architektur, neue Medien \u2013 obwohl der Neubau viel Ver\u00e4nderungen mit sich bringt, ist das Museum dennoch dem Leitsatz des ersten Kunstdirektors Fritz Wichert treu geblieben: Es ist, beziehungsweise soll k\u00fcnftig sogar noch mehr eine \u201eKunsthalle f\u00fcr alle\u201c sein. Durch spannende Exponate digitaler Natur ist das \u201eMuseum der Zukunft\u201c hier bereits in Ans\u00e4tzen erkennbar und die Kunsthalle entpuppt sich als Underdog, der sich doch locker mit den Gro\u00dfen \u2013 in London, Dubai oder Berlin \u2013 messen kann. Mannheims Kulturschaffende sind demnach absolut auf der H\u00f6he der Zeit: Mit der Positionierung der digitalen Strategie beweisen sie, dass sie die Wichtigkeit dieser erkannt haben und der \u00dcberzeugung sind, analoge und digitale Kunst verm\u00f6ge sich zu bereichern und dank der Arbeit von Klangerfinder gar eine Einheit zu bilden. Und sie haben eines verstanden: Digitalisierung geh\u00f6rt zum Museum des 21. Jahrhunderts genauso wie die Mona Lisa zu da Vincis Meisterwerken.<\/p>\n<p>Die Sammlung online finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.sammlung-online.kuma.art.\/\">www.sammlung-online.kuma.art.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit ihrem Neustart 2018 hat sich die Mannheimer Kunsthalle ebenfalls eine neue digitale Strategie verordnet. 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