{"id":24178,"date":"2015-12-04T09:00:29","date_gmt":"2015-12-04T08:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=19896"},"modified":"2017-06-27T10:47:52","modified_gmt":"2017-06-27T08:47:52","slug":"tiroler-bauernhoefe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2015\/12\/tiroler-bauernhoefe\/","title":{"rendered":"Museum Tiroler Bauernh\u00f6fe"},"content":{"rendered":"<p>Zum 40-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Museums Tiroler Bauernh\u00f6fe haben die Stuttgarter Gestalter von Atelier Br\u00fcckner das gesamte Areal der Kramsacher Freilichtausstellung \u00fcberarbeitet und mit einer konsequenten Erz\u00e4hlstruktur versehen. Der Rundgang durch die historischen Bauten auf dem \u2013 \u00fcber achteinhalb Hektar verlaufenden und 3,2 Kilometer langen Pfad, bietet nun noch greifbarere Einblicke in das historische Landleben Tirols.<\/p>\n<p>Im Eingangsgeb\u00e4ude wird den Besuchern ein Einblick in die Geschichte des Freilichtmuseums und damit auch in die Translokation der historischen H\u00f6fe erm\u00f6glicht. Die urspr\u00fcnglichen Standorte k\u00f6nnen dabei auf einer Landkarte Tirols nachempfunden werden, w\u00e4hrend die kompakte museale Anordnung der Bauwerke \u00fcber eine zentrale Bodenkarte mit erg\u00e4nzenden dreidimensionalen Modellen vermittelt wird. In den aktuell 37 historischen Geb\u00e4uden auf dem Areal des Museums liegt der Fokus nun auf den vier gro\u00dfen Themen \u201eLandschaft\u201c, \u201eWirtschaft\u201c, \u201eGemeinschaft\u201c und \u201eHerrschaft\u201c. Zu jedem dieser prim\u00e4ren Bereiche haben die Gestalter einen modernen Pavillon errichtet, in welchem sich die Verbindung von Geschichte, Umgebung und Themenabschnitt manifestiert. Die Bauten aus lichtdurchl\u00e4ssigen L\u00e4rchenkanth\u00f6lzern ergeben dar\u00fcber klare Orientierungspunkte im weitl\u00e4ufigen Museumsgebiet sowie in der Vermittlung der Inhalte. Dabei sind sie im Holz der zwischen 1550 und 1720 erbauten H\u00f6fe gehalten, weshalb sie sich \u2013 vermehrt im Zuge der Witterung \u2013 in die bauliche Gesamtheit dezent eingliedern. Durch die Pavillons ist es zudem m\u00f6glich, das Interesse der Besucher \u00fcber informierende Aluminiumtafeln auf die einzelnen Leitgedanken zu fokussieren.<\/p>\n<p>Optisch stechen im Gesamtbild jedoch vorrangig die mit angemessenem Abstand zu den Geh\u00f6ften verteilten Tafeln und Infografiken als farbige Elemente hervor. Durch ihre moderne Beschaffenheit wird erneut auf die Historizit\u00e4t der umgebenden Geb\u00e4ude verwiesen. Die Gestalter schaffen so einen Kontrast der nat\u00fcrlichen Gegend zu den Tafeln und Grafiken. Mithin entsteht f\u00fcr beide Seiten die notwendige Aufmerksamkeit. In den H\u00f6fen selbst werden die in den Pavillons angesprochenen Aspekte aufgegriffen und sp\u00fcrbar gemacht durch die eindrucksvolle historische Authentizit\u00e4t sowie filmische Projektionen, in denen Protagonisten pers\u00f6nliche Geschichten aus dem Leben auf den Anwesen erz\u00e4hlen \u2013 beispielsweise zur Problematik des Erbrechts. Zus\u00e4tzlich zur sehr nahen Vermittlung anhand von Umgebung und Videoprojektionen, finden sich interaktive Stationen auf den Bauerng\u00fctern, wodurch besonders die jungen Besucher dazu aufgefordert sind, einzelne Faktoren der \u00fcbergeordneten Themen pers\u00f6nlich zu erkunden. Anhand einer Waage und eines Schicksalsrads wird etwa die Frage nach der Erbverteilung erfahrbar. So pr\u00e4sentiert sich das weitl\u00e4ufige Freilichtmuseum als eine Einheit, in der geschichtliche Inhalte einfach und intensiv von den Besuchern erwandert und erfasst werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum 40-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Museums Tiroler Bauernh\u00f6fe haben die Stuttgarter Gestalter von Atelier Br\u00fcckner das gesamte Areal der Kramsacher Freilichtausstellung \u00fcberarbeitet und mit einer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[33,1354],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24178"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24178"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24178\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24179,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24178\/revisions\/24179"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24178"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24178"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24178"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}