{"id":23342,"date":"2015-10-28T09:00:32","date_gmt":"2015-10-28T08:00:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=19896"},"modified":"2017-02-14T10:51:33","modified_gmt":"2017-02-14T09:51:33","slug":"museum_lueneburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2015\/10\/museum_lueneburg\/","title":{"rendered":"Museum L\u00fcneburg"},"content":{"rendered":"<p>Seit M\u00e4rz 2015 werden die Sammlungen des Museums f\u00fcr das F\u00fcrstentum L\u00fcneburg, des Naturmuseums und der Stadtarch\u00e4ologie unter einem Dach pr\u00e4sentiert. Dabei wurde die neue Dauerausstellung des Museums L\u00fcneburg von den Ausstellungsarchitekten ikon ausstellungen aus Hannover geplant und zeigt nun eine sortierte, aber offene Schau mit durchdachten Pr\u00e4sentationsformen. Im Oktober 2015 wurde das interdisziplin\u00e4re Konzept des Hauses mit dem 2. Platz des Museumspreises der Nieders\u00e4chsischen Sparkassenstiftung pr\u00e4miert.<\/p>\n<p>Auf 1.650 Quadratmetern der umfassenden Ausstellungsfl\u00e4chen in Neu- und Altbau wird den Besuchern ein spannender Einblick in die vielschichtigen Verkn\u00fcpfungen von Natur- und Kulturgeschichte gew\u00e4hrt. Dabei ist die Ausstellung in sieben Bereiche gegliedert, die sich durch unterschiedliche Raumbilder auszeichnen: F\u00fcnf von ihnen \u2013 \u201eNaturgewalt Eiszeit\u201c, \u201eLandschaftsformen\u201c, \u201eGebaute Stadt\u201c, \u201ePrunkraum\u201c und \u201eTransparenz\/Ver\u00e4nderbarkeit\u201c \u2013 sind im Neubau untergebracht, w\u00e4hrend die Raumbilder \u201eKabinette\u201c und \u201eArch\u00e4ologische Fundsituationen\u201c im Altbau erforscht werden k\u00f6nnen. Die Gestaltung der einzelnen Elemente der Ausstellung zeichnet sich vorrangig dadurch aus, dass jeweils auf das Thema sowie die Exponate der Abteilungen Bezug genommen wird. So werden anhand der Lichtgestaltung im Bereich zur Eiszeit zum Beispiel einzelne Bereiche symbolisch in kaltes oder w\u00e4rmeres Licht getaucht, wohingegen die geheimnisvolle Lichtwirkung des Abschnitts mit Exponaten zur \u201eGebauten Stadt\u201c zus\u00e4tzlich durch die Farbgebung unterst\u00fctzt wird. Die Wahl der Farben spielt auch im Prunkraum, der in edlem Rot gehalten ist, eine entscheidende Rolle. Durch unterschiedliche H\u00f6hen verweisen die Ausstellungskuben hier zudem auf historische Hierarchiestrukturen: Im arch\u00e4ologischen Teil werden die Objekte in niedrigen Vitrinen von oben betrachtet, wodurch die arch\u00e4ologische Fundsituation sowie das Element des Entdeckens betont werden. Zum aktiven Erkunden fordern ferner die Werk- und Labortische in den einzelnen Abteilungen auf. Sie regen die Besucher in besonderem Ma\u00dfe zum individuellen Forschen an. Dabei steht es ihnen frei, in welcher Reihenfolge sie die R\u00e4umlichkeiten erkunden wollen, jedoch zieht sich ein roter Faden durch die gesamte Ausstellung, der mit einem Zoom von der Erd- und Landschaftsgeschichte auf den heutigen Stadtbewohner vergleichbar ist. Der agierende Museumsbesucher steht sowohl an den interaktiven Stationen als auch in der individuellen Entdeckung des Museums im Vordergrund, ebenso wird auf junge genauso wie auf \u00e4ltere G\u00e4ste eingegangen. Dadurch zeigt sich zus\u00e4tzlich der angestrebte mehrdimensionale Blick, der durch die offene Gestaltung der R\u00e4umlichkeiten und Themen sowie die interdisziplin\u00e4re Herangehensweise erm\u00f6glicht wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit M\u00e4rz 2015 werden die Sammlungen des Museums f\u00fcr das F\u00fcrstentum L\u00fcneburg, des Naturmuseums und der Stadtarch\u00e4ologie unter einem Dach pr\u00e4sentiert. 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