{"id":23012,"date":"2015-10-19T14:18:43","date_gmt":"2015-10-19T12:18:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=20573"},"modified":"2018-05-22T17:31:15","modified_gmt":"2018-05-22T15:31:15","slug":"tapeteninstitut_imm15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2015\/10\/tapeteninstitut_imm15\/","title":{"rendered":"Deutsches Tapeten-Institut | imm cologne 2015"},"content":{"rendered":"<p>Ein echter Hingucker war der Messestand des Deutsches Tapeten-Instituts im Rahmen der imm cologne 2015 in K\u00f6ln: Schmale Tapetenstreifen mit verschiedenen Dekoren gingen von den W\u00e4nden in einem Schwung direkt in den Boden der Pr\u00e4sentationsfl\u00e4che \u00fcber. Die ausgestellten Tapeten waren aber nicht nur in der Fl\u00e4che \u201ebegehbar\u201c, von der Decke hingen zus\u00e4tzlich sechs schwarze, \u00fcberdimensionale zylindrische Tonnen. Wer sich auf den Stand begab, entdeckte, dass die r\u00e4tselhaften Skulpturen \u00fcber \u00d6ffnungen verf\u00fcgten und von innen mit Tapeten ausgeschlagen waren. Doch damit nicht genug: Im Inneren waren \u2013 passend zur jeweiligen Tapete \u2013 sechs Klangszenen installiert, welche die Assoziationen zum jeweiligen Dekor in Sounds abbildeten. So konnte am Er\u00f6ffnungstag der imm cologne zudem eine musikalische Weltpremiere gefeiert werden: Unter der Leitung von Prof. Johannes Schild pr\u00e4sentierten Studierende der K\u00f6lner Musikhochschule zum Tapetenbild des Designers Karim Rashid ein eigens komponiertes, musikalisches Werk. Die Idee f\u00fcr den 81 Quadratmeter gro\u00dfen Messestand stammte dabei von raumkontor Innenarchitektur aus D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Szenerie auf dem Messestand des Deutsches Tapeten-Instituts war bizarr: \u00dcberall standen Besucher auf dem Stand, aber es waren lediglich ihre Beine und F\u00fc\u00dfe zu sehen. Der Rest ihrer K\u00f6rper verschwand in begehbaren Zylindern, die von der Hallendecke hingen.<\/p>\n<p>Insgesamt sechs schwarze, \u00fcberdimensionale zylindrische Tonnen lie\u00dfen die Besucher f\u00f6rmlich in die Welt der Tapeten eintauchen.<\/p>\n<p>\u00dcber das visuelle Erleben hinaus tauchten die Besucher aber auch in ein anderes sinnliches Surround-Erlebnis ein: Jede Tapete hatte ihren eigenen Sound, ihre eigene Klangwelt und damit ihre eigene Klang-Story.<\/p>\n<p>Tapetenstreifen zogen sich \u00fcber die W\u00e4nde und den Boden des Messestands, um die beeindruckende Vielfalt der Dekore zu demonstrieren. Damit wurden die Tapeten im wahrsten Wortsinn \u201ebegehbar\u201c.<\/p>\n<p><strong>Multisensorik<\/strong><\/p>\n<p>Tapeten beleben R\u00e4ume und rufen hin und wieder akustische Assoziationen hervor. Sie nicht nur zu sehen und zu f\u00fchlen, sondern auch zu h\u00f6ren, er\u00f6ffnete den Messestandbesuchern auf imm cologne 2015 eine neue und besonders einpr\u00e4gsame Wahrnehmungsebene. Die Pr\u00e4sentation machte in sechs Klangszenarien jenes Miteinander von Bild und Klang erfahrbar. Das Assoziationsgeflecht war dabei vielf\u00e4ltig: In femininem Barock-Design wurden Erinnerungen an alte Sissi-Filme wach. An die 80er- und 90er-Jahre erinnerten die Sounds der ersten Computerspiele sowie die Klangexperimente von Kraftwerk, w\u00e4hrend Weltraum- und Sph\u00e4renkl\u00e4nge vor dem inneren Auge Mr. Spock erscheinen lie\u00dfen. Die Red-Hot-Chilli-Pipers rockten mit Dudelsackget\u00f6se zum klassischen Kilt-Dessin und zum Rehfellornament t\u00f6nte ein Waldspaziergang mit gro\u00dfem Kesseltreiben und jeder Menge \u201eJ\u00e4gerlatein\u201c. Damit war die Botschaft mehr als deutlich: Tapeten sprechen alle unsere Sinne an!<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Vai-EC7D8N4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein echter Hingucker war der Messestand des Deutsches Tapeten-Instituts im Rahmen der imm cologne 2015 in K\u00f6ln: Schmale Tapetenstreifen mit verschiedenen Dekoren gingen von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[6],"tags":[40,1160],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23012"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23012"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23012\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34957,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23012\/revisions\/34957"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23012"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23012"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23012"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}