{"id":22706,"date":"2015-09-14T14:17:02","date_gmt":"2015-09-14T14:17:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=19896"},"modified":"2015-09-22T10:08:41","modified_gmt":"2015-09-22T08:08:41","slug":"westfaelische_salzwelten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2015\/09\/westfaelische_salzwelten\/","title":{"rendered":"Westf\u00e4lische Salzwelten"},"content":{"rendered":"<p>Bereits von Weitem f\u00e4llt den Besuchern ein \u00fcberdimensionaler Salzkristall auf, der in das Museumsgeb\u00e4ude integriert ist. Er verweist auf die Wichtigkeit des Salzes f\u00fcr das Sole- Heilbad Bad Sassendorf, f\u00fcr welches das Berliner Gestaltungsstudio klv die Ausstellung \u201eWestf\u00e4lische Salzwelten\u201c gestaltete. Seit mehr als 2.000 Jahren dient das salzhaltige Grundwasser \u2013 die Sole \u2013 zur Gewinnung von Salz und machte die Region am Hellweg in S\u00fcdwestfalen zu einem wichtigen Ort der Salzproduktion und des Salzhandels.<\/p>\n<p>Ans\u00e4ssig ist die Ausstellung dabei in einer denkmalgesch\u00fctzten Hofanlage im Ortszentrum. Hier wird auf 955 Quadratmeter die Kulturgeschichte der Gewinnung und Bedeutung sowie die Einsatzbereiche des wei\u00dfen Goldes und heilenden Wassers pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Der schr\u00e4g gestellte, verglaste und wei\u00df schimmernde Kubus an der Au\u00dfenwand des Museumsbaus ist neben seiner Funktion als Leitmotiv auch ein begehbares Exponat: Als hell erleuchteter Treppenraum markiert er den \u00dcbergang vom Erdgeschoss ins Obergeschoss und steht dabei f\u00fcr einen thematischen und atmosph\u00e4rischen Wechsel in der Ausstellung. Die Verglasung der Innenseite ist mit du\u0308nnen, perforierten Blechen verkleidet. Durch die Fr\u00e4sung der Corian-Platten entstand das charakteristische Kristallmuster, das den Besuchern im Inneren des Kubus begegnet. Bl\u00e4ulich schimmernde Projektionen vervielfachen es zus\u00e4tzlich im Raum. In Verbindung mit einer fu\u0308r den \u201eSalzkristall\u201c komponierten Melodie, entsteht zudem ein spannungsreiches Spiel aus Licht, Schatten und Klang.<\/p>\n<p>Im Erdgeschoss beginnt die Reise durch die Salzwelten-Ausstellung. Ein dunkel gestalteter Raum erinnert in seiner kristallinen Formensprache und Materialit\u00e4t an eine unterirdische Salzh\u00f6hle. In Wei\u00df gehaltenen Wand- und Tischvitrinen sowie Medienkuben stellen dabei eine Analogie zu Salzkristallen her. Werfen die Besucher ihren Blick in eine unscheinbar wirkende wei\u00dfe Box, ver\u00e4ndert sich diese mit Hilfe einer Spiegeltechnik in eine, sich ins Unendliche vervielfachende, dreidimensionale Gitterstruktur eines Salzkristalls. Im Gegensatz zu den kantigen Formen im ersten Ausstellungskapitel ist die lichtdurchflutete obere Ebene gepr\u00e4gt von geschwungenen Formen, Wei\u00df- und Tu\u0308rkist\u00f6nen. Durch das Zusammenspiel mit warm wirkenden Holzoberfl\u00e4chen entsteht so eine angenehme Wohlfu\u0308hlatmosph\u00e4re. Hier werden die gesundheitlichen Aspekte und die Bedeutung von Salz und Sole in unserem t\u00e4glichen Leben thematisiert. Bei der Inszenierung im denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4ude lie\u00dfen die Gestalter die bauliche Struktur offen sichtbar und es gelang ihnen diese durch die Ausstellungsgestaltung elegant zu unterstreichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits von Weitem f\u00e4llt den Besuchern ein \u00fcberdimensionaler Salzkristall auf, der in das Museumsgeb\u00e4ude integriert ist. Er verweist auf die Wichtigkeit des Salzes f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[1245,348],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22706"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=22706"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22706\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":22708,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/22706\/revisions\/22708"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=22706"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=22706"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=22706"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}