{"id":21554,"date":"2015-03-20T11:58:20","date_gmt":"2015-03-20T10:58:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=20199"},"modified":"2017-07-06T11:33:23","modified_gmt":"2017-07-06T09:33:23","slug":"interview_dreiform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2015\/03\/interview_dreiform\/","title":{"rendered":"Ralf N\u00e4hring \u00fcber das feuerwehr.erlebnis.museum"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><em>\u201eDas Wesentliche bleibt aber vor allem: relevanter Inhalt!\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Mit dem feuerwehr.erlebnis.museum hat sich die Agentur dreiform aus K\u00f6ln auf neues Terrain gewagt: War sie bislang eher f\u00fcr r\u00e4umliche Markenkommunikation bekannt, haben die Gestalter nun ihr Deb\u00fct im Bereich der Ausstellungsgestaltung gegeben. Wir wollten mehr \u00fcber den Formatwechsel und das <a title=\"feuerwehr.erlebnis.museum\" href=\"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2015\/03\/dreiform_feuerwehr_erlebnis_museum\">Projekt feuerwehr.erlebnis.museum<\/a> erfahren und haben den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Ralf N\u00e4hring zum Interview gebeten.<\/strong><\/p>\n<p><em><br \/>\nDie Fragen stellte Anna B\u00fchling<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Herr N\u00e4hring, Ihre Agentur ist schwerpunktm\u00e4\u00dfig eigentlich im Bereich der r\u00e4umlichen Markenkommunikation angesiedelt. Das feuerwehr.erlebnis.museum war nun Ihr erstes Museumsprojekt. Wie kam es dazu?<\/strong><\/p>\n<p>Wir wurden den Initiatoren des Museums \u2013 also der Stadt und dem F\u00f6rderverein \u2013 als m\u00f6gliche Partner empfohlen. Uns hat es einfach gereizt, eine dauerhafte Erlebnisausstellung zu einem so spannenden Thema wie Feuerwehr von A bis Z zu entwickeln. In einem Konzeptwettbewerb konnten wir uns schlie\u00dflich mit der Leitidee einer didaktischen Klammer \u00fcber die f\u00fcnf wesentlichen inhaltlichen Bausteine durchsetzen. Und dann begann das l\u00e4ngste Projekt in der dreiform-Geschichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hat sich der Formatwechsel bemerkbar gemacht \u2013 etwa in einer f\u00fcr Ihre Mitarbeiter neuen Herangehens- und Arbeitsweise?<\/strong><\/p>\n<p>In jedem Fall war der Projektablauf anders als in Projekten f\u00fcr Unternehmenskunden. Oft steht bei Markenauftritten in Shops, Showrooms oder auf Messen eine zeitliche Deadline im Vordergrund und erfordert ein extrem zielgerichtetes Arbeiten \u2013 manchmal ohne Zeit zum Ausprobieren. H\u00e4ufig wird das Erscheinungsbild durch Corporate-Design-Vorgaben in eine bestimmte Richtung gelenkt, in dem ein ausgew\u00e4hltes Produkt oder Thema bestm\u00f6glich f\u00fcr eine klar definierte Zielgruppe pr\u00e4sentiert werden soll. F\u00fcr dieses neu entstehende Museum existierten solche Vorgaben beziehungsweise Einschr\u00e4nkungen jedoch nicht. Es gab lediglich eine umfangreiche Exponatsammlung \u2013 haupts\u00e4chlich mit Fahrzeugen, Uniformen und Werkzeugen. Das war\u2019s. Insofern war es bestimmt von Vorteil, dass wir hier mit unserem Erfahrungsschatz im Markenbereich andocken konnten, um aus dem Museum langfristig ein \u201eMarke\u201c machen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Der Prozess von der Idee eines neuen Feuerwehrmuseums in Hermeskeil bis hin zur Er\u00f6ffnung war ungew\u00f6hnlich lange. Welche Herausforderungen und H\u00fcrden haben sich ergeben?<\/strong><\/p>\n<p>Das stimmt: Von der ersten Idee bis zur Er\u00f6ffnung sind sieben Jahre vergangen. Das hatte mehrere Gr\u00fcnde: Von der Kommunalpolitik mit zwei Wahlen und B\u00fcrgermeisterwechseln \u00fcber diverse Auftritte vor st\u00e4dtischen Gremien bis zum Austausch der F\u00fchrungsspitze des F\u00f6rdervereins war eigentlich alles dabei. Es gab auch Monate, in denen das Projekt komplett brach lag, da wieder auf eine Entscheidung von au\u00dfen \u2013 zum Beispiel die Bewilligung von F\u00f6rdermitteln \u2013 gewartet werden musste. Besonders schwierig war es in dieser Zeit die Motivation und Lust auf das Projekt im Team hochzuhalten. Aber gerade die Wiederaufnahme der Arbeit hat an einigen Stellen f\u00fcr eine kritische Reflektion und am Ende f\u00fcr ein vielleicht besseres Ergebnis gesorgt. In jedem Fall ist das feuerwehr.erlebnis.museum unser meist diskutiertes Projekt \u2013 sowohl intern als auch extern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie hat sich im Verlauf des Projekts die Zusammenarbeit mit der Stadt, dem Land, dem Tr\u00e4gerverein und anderen Interessengruppen gestaltet?<\/strong><\/p>\n<p>Am Anfang standen gemeinsame Workshops mit der Stadt und dem F\u00f6rderverein im Vordergrund. Auch der Museumsverband Rheinland-Pfalz war involviert und hier wurden die Meilensteine festgezurrt: die inhaltliche Didaktik f\u00fcr die Ausstellung, die Definition von Zielgruppen und die Einigung auf eine Tonalit\u00e4t in der Besucheransprache. Dann haben wir Raum f\u00fcr Raum entwickelt und sehr plastisch als Modell pr\u00e4sentiert. In anderen dreiform-Projekten wird alles in 3D modelliert und animiert, das feuerwehr.erlebnis.museum gibt es allerdings nicht als 3D-Datei. Trotzdem war das Museum dem ganzen Team sehr pr\u00e4sent, da es als reales Modell immer sichtbar und immer wieder im Einsatz bei Stadtratssitzungen und Feuerwehrfesten war.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie hat sich die Kooperation mit dem Architekten Christoph Eiden gestaltet? Hatten Sie die M\u00f6glichkeit, das Geb\u00e4ude und die Raumaufteilung ganzheitlich zu konzipieren?<\/strong><\/p>\n<p>Das Projekt war vom Auftrag her klar aufgeteilt: Hier die Architektur mit dem Neubau und der Sanierung des Altbaus, dort die \u201eMuseumseinrichtung\u201c, in die sowohl das Konzept als auch die Umsetzung aller raumbildenden Elemente, der Grafik und der Medien fiel. Es war f\u00fcr uns nat\u00fcrlich toll, bauliche Entscheidungen im Dialog mit dem Architekten mitbeeinflussen zu k\u00f6nnen: Die schwarze Decke im Obergeschoss und die Entscheidungen bei der Auswahl des Bodenmaterials sind Beispiele daf\u00fcr. Unsere Idee f\u00fcr eine mediale Feuerbespielung des Eingangsbereichs kam aber leider aus Budgetgr\u00fcnden nicht zum Tragen. Daf\u00fcr wurden hier als Alternatividee vollfl\u00e4chig rote Folien auf die Glasfassade kaschiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie haben Sie die Inhalte und R\u00e4ume der Ausstellung entwickelt?<\/strong><\/p>\n<p>Bei dreiform entwickeln wir Oberfl\u00e4chen mit Tiefe \u2013 und insbesondere in diesem Projekt war es definitiv wichtig, in die Tiefe zu recherchieren, um vielf\u00e4ltige Aha-Erlebnisse f\u00fcr die Besucher entwickeln zu k\u00f6nnen. Ausgangspunkt war oft die Frage: Wie werden komplexe Sachverhalte f\u00fcr Familien und Kinder erlebbar und bieten auch dem Fachbesucher \u2013 wie zum Beispiel einem freiwilligen Feuerwehrmann \u2013 einen Mehrwert. Dazu war es notwendig, sich sowohl mit den physikalischen Grundlagen zum Thema Feuer, mit der historischen Entwicklung der Feuerwehr vom alten Rom bis heute als auch mit der gesellschaftlichen Relevanz des Berufs auseinanderzusetzen und diese unterschiedlichen Themen in eine erz\u00e4hlerische Linie zu bringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gab es im Team von dreiform eine besondere Herangehesnweise an die Aufgabe der Wissensvermittlung? Wie wird Wissen im feuerwehr.erlebnis.museum vermittelt und wie ist die enge Einbeziehung der Besucher in die Ausstellung gelungen?<\/strong><\/p>\n<p>Ziel war von Anfang an, ein Museum f\u00fcr die gesamte Familie und nicht nur f\u00fcr Feuerwehrleute zu gestalten. Dementsprechend ging es generell darum, die Besucher zu involvieren, um durch eigenes Erleben auch eine Sensibilisierung f\u00fcr das Thema zu erreichen. Das beginnt direkt am Anfang mit dem Thema \u201eFeuer\u201c, das jedem Besucher vertraut ist. Jeder kann nachvollziehen wie Feuer entsteht. Dann wird die Br\u00fccke zum Schadfeuer geschlagen und zur Notwendigkeit, sich gegen dieses zu wehren. Und schon ist der Besucher mitten im Thema und im n\u00e4chsten Erlebnisraum: den \u201eEreignissen\u201c, anhand derer die Entwicklung des Feuerwehrwesens als Raumgrafik abgelesen werden kann. Es folgen die \u201eProtagonisten\u201c \u2013 die sich plakativ gegen\u00fcberstehenden Opfer und Retter \u2013 der Bereich der \u201eT\u00e4tigkeiten\u201c, in dem die Besucher selbst Hand anlegen m\u00fcssen und zum Abschluss im Untergeschoss die Halle mit den \u201eWerkzeugen\u201c, vom Atemschutz bis zum Spreizer und \u201eFahrzeugen\u201c, in die sich die Besucher hinein(ver)setzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sie setzen in der Ausstellung stark auf die Interaktion mit Exponaten. Welche Vor- und Nachteile hat eine erlebnisorientierte Wissensvermittlung aus Ihrer Sicht? Wie gut vertragen die Exponate die st\u00e4ndige Beanspruchung?<\/strong><\/p>\n<p>Nur wenige Exponate befinden sich gesch\u00fctzt hinter Glas \u2013 die meisten Objekte sollen angefasst, angezogen und ausprobiert werden. Insbesondere im Bereich der Ausr\u00fcstung kann so ganz k\u00f6rperlich sp\u00fcrbar werden, welche physischen und psychischen Anstrengungen mit Feuerwehreins\u00e4tzen verbunden sind. Die Feuerwehr agiert immer unter Zeitdruck, teilweise unter Einsatz des eigenen Lebens \u2013 insofern sind kleine Wettbewerbe f\u00fcr Schulklassen, in denen sekundenschnelles Entscheiden gefordert ist, eine gute M\u00f6glichkeit, solche Situationen zu simulieren. Denn das Erleben ist die Grundlage f\u00fcr das Verstehen. Wenn es uns mit der Ausstellung so gelingt, die Besucher zu sensibilisieren und ein wenig \u201eBrandschutzerziehung\u201c zu betreiben, freuen wir uns nat\u00fcrlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie kam es dazu, dass dreiform neben der Ausstellung auch die Corporate Identity, den Namen und die Merchandising-Produkte entwickelt hat?<\/strong><\/p>\n<p>Uns war es einfach wichtig, dass das Museum auch nach au\u00dfen einen professionellen Auftritt erh\u00e4lt, der inzwischen vom F\u00f6rderverein eigenst\u00e4ndig gepflegt wird. Wenn ich mit meiner Familie einen Ausflug plane, schaue ich doch zuerst ins Internet \u2013 also f\u00e4ngt der Besuch logischerweise dort an. Der kurze Erkl\u00e4rfilm gibt den potentiellen Besuchern zudem einen kleinen Eindruck, bevor sie sich dann hoffentlich auf den Weg nach Hermeskeil machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welches ist Ihr pers\u00f6nliches Highlight in der Ausstellung und warum?<\/strong><\/p>\n<p>Da gibt es einige! Toll finde ich die M\u00f6glichkeit, die \u201eweiche Seite\u201c der Retter zu entdecken, indem ich mich an die R\u00fcckseite der Gro\u00dfbuchstaben anlehne und dadurch einen Film ausl\u00f6se, in dem ich etwas \u00fcber Motivation aber auch \u00c4ngste erfahre. Das ist teilweise sehr pers\u00f6nlich. Auch das stilisierte Haus im Zentrum von \u201eEreignisse\u201c ist ein Highlight, dessen r\u00e4umliche Wirkung aus jeder Blickrichtung unterschiedlich ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wird es k\u00fcnftig weitere von dreiform gestaltete Ausstellungen geben oder geht es eher wieder zur\u00fcck zur Markenkommunikation?<\/strong><\/p>\n<p>Da sind wir total offen. In jedem Fall m\u00fcssen wir uns mit dem Thema identifizieren k\u00f6nnen, nur so kann am Ende eine gute Gestaltung entstehen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>An welchen Projekten arbeiten Sie aktuell?<\/strong><\/p>\n<p>Momentan arbeiten wir an vielen interaktiven Projekten, in denen sich unsere Kompetenzen aus dem Raum und der inhaltlichen Bespielung gut erg\u00e4nzen: zum Beispiel an einer Ausstellung f\u00fcr einen Technologiekonzern, einem Visitor-Center f\u00fcr einen Lichthersteller, an Exponaten zum Thema \u201eSmart Home\u201c f\u00fcr einen Energieversorger und an einem Flagshipstore f\u00fcr Gesundheitsschuhe in Kuwait.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ein dreiform-eigenes Projekt ist der Salon D \u2013 eine Plattform f\u00fcr den Designdiskurs. Die zweite Veranstaltung des Formats hatte das Thema \u201eReal \u2013 Digital\u201c. Welche Entwicklungen sehen Sie in diesem Bereich auf uns zukommen?<\/strong><\/p>\n<p>Salon D steht f\u00fcr Design, Diskurs und DJ, wobei uns letzteres ist besonders wichtig ist. Wir sehen in fast allen Projekten die Verkn\u00fcpfung von realer Welt und digitaler \u00dcberlagerung. Das betrifft heutiges Produktdesign genauso wie Ausstellungen, die wir planen. Das Wesentliche bleibt aber vor allem: relevanter Inhalt. Aus diesem Grund haben wir unsere eigene Unit CCC ins Leben gerufen. Das steht f\u00fcr Creative Content und Coding. Hier betreiben wir unter anderem Prototyping mit neuen Hilfsmitteln, um andersartige Formen der Wahrnehmung und Teilhabe auszuprobieren, die sp\u00e4ter in unsere Projekte einflie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong><br \/>\nRalf N\u00e4hring, vielen Dank f\u00fcr das Gespr\u00e4ch!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zur Person<\/p>\n<p><\/strong>Ralf N\u00e4hring, Jahrgang 1972, studierte nach seiner Tischlerlehre Produktdesign in M\u00fcnster und San Francisco. Gemeinsam mit Clemens von Gizycki gr\u00fcndete er 2001 die Kreativschmiede dreiform. Unter dem Dach der K\u00f6lner Agentur arbeitet inzwischen ein 20-k\u00f6pfiges interdisziplin\u00e4res Team an Projekten aus dem Bereich der r\u00e4umlichen Kommunikation.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDas Wesentliche bleibt aber vor allem: relevanter Inhalt!\u201c &nbsp; Mit dem feuerwehr.erlebnis.museum hat sich die Agentur dreiform aus K\u00f6ln auf neues Terrain gewagt: War [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1353],"tags":[880],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21554"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=21554"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21554\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":32234,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/21554\/revisions\/32234"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=21554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=21554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=21554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}