{"id":11688,"date":"2013-02-07T11:01:24","date_gmt":"2013-02-07T09:01:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=11688"},"modified":"2016-09-06T15:23:22","modified_gmt":"2016-09-06T13:23:22","slug":"armstrong-messestand-bau-ifgroup","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2013\/02\/armstrong-messestand-bau-ifgroup\/","title":{"rendered":"Armstrong Messestand BAU 2013 Peter Ippolito und Gunter Fleitz"},"content":{"rendered":"<p>Auffallend farbenpr\u00e4chtig pr\u00e4sentierte sich <a title=\"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?s=armstrong\" href=\"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?s=armstrong\"><strong>Armstrong<\/strong><\/a> auf der weltweit gr\u00f6\u00dften Messe f\u00fcr Architektur, Materialien und Systeme in M\u00fcnchen. Grafische und geometrische Formen waren in einer abstrakten Komposition f\u00fcr den Messestand des Linoleum-Herstellers auf der <strong>BAU 2013<\/strong> effektvoll komponiert worden. Die Vielfalt der \u00f6kologischen Bodenbelege wurde subtil an Boden-, Decken- und Wandelementen von der <a href=\"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/tag\/ippolito\/\" target=\"_blank\">Ippolito Fleitz Group<\/a> gestaltet. Komplementiert wurde die Raumgrafik durch ein abgeh\u00e4ngtes Decken-Element, welches ein abstraktes Spiegel-Relief bot. Dieses wolken\u00e4hnliche Gebilde zeigte so eine weitere Dimension des Facettenreichtums einer neuen Generation des oft untersch\u00e4tzen Linoleum. Als kontrastreiche ruhige Kommunikationszone diente eine polygonale Sitztreppe, die einige Materialproben integrierte und dem Besucher einen anderen Blickwinkel auf das Farbenspiel bot.<\/p>\n<p><strong>Das Stuttgarter B\u00fcro f\u00fcr Gestaltung Ippolito Fleitz realisierte mit dem Messestand einen auff\u00e4lligen und gewagten Entwurf f\u00fcr Armstrong.\u00a0\u00dcber diese gesamtheitliche Zusammenarbeit von Armstrong und der Ippolito Fleitz Group standen Peter Ippolito und Gunter Fleitz Rede und Antwort.<\/p>\n<p><\/strong><\/p>\n<p><b>Was ist in Ihren Augen das Besondere am Messebau?<\/b><\/p>\n<p>Das Spannende ist sicherlich der Umstand, dass die eigentliche Messepr\u00e4sentation auf eine relativ kurze Zeitspanne begrenzt ist, in der aber m\u00f6glichst viel gezeigt und erreicht werden soll.<br \/>\n<b><\/p>\n<p>Welche Aspekte sind demnach besonders wichtig an einem Messestand?<\/b><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich muss er zun\u00e4chst einmal auffallen. Innerhalb der Messehallen herrscht auf engem Raum ein sehr gro\u00dfer Wettbewerb. Jeder Aussteller m\u00f6chte deshalb optisch herausstechen und f\u00fcr einen Hingucker sorgen. Das spornt uns Designer immer wieder an, stellt uns aber auch vor Herausforderungen.<\/p>\n<p><b>Geh\u00f6rt also auch eine Portion Mut dazu?<\/b><\/p>\n<p>Definitiv! Man muss es wagen, Neues auszuprobieren. Aber es darf auch nicht ausschlie\u00dflich darum gehen, mit dem Stand aufzufallen. Genauso wichtig ist es, die Marke oder das Unternehmen mit dem Gesamtkonzept zu repr\u00e4sentieren. Der Besucher sollte auf den ersten Blick erkennen, um wen es geht und es sollte ihm leicht fallen, vorbeizuschauen. Er muss sich willkommen f\u00fchlen.<\/p>\n<p><b>Welche Vorgaben sind f\u00fcr Sie \u00fcberdies von Bedeutung?<\/b><\/p>\n<p>An erster Stelle steht f\u00fcr uns das Selbstverst\u00e4ndnis einer Marke: Wie sieht sich der Kunde und wie m\u00f6chte er wahrgenommen werden? Aber auch ganz grundlegende Dinge zur Ausstellungsfl\u00e4che m\u00fcssen im Vorfeld ber\u00fccksichtigt werden. Dazu geh\u00f6ren Fragen wie: In welchem Teil der Messehalle wird der Stand platziert? Wer stellt in direkter Nachbarschaft aus? Gibt es dadurch gestalterische Elemente, die ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen, wie zum Beispiel Au\u00dfenw\u00e4nde, Lichteinf\u00e4lle oder eine musikalische Bespielung?<\/p>\n<p><b>Wenn dieser Rahmen einmal abgesteckt ist, wie l\u00e4uft dann der eigentliche kreative Prozess ab?<\/b><\/p>\n<p>Meist setzen wir uns zun\u00e4chst im Team zusammen und sammeln wild durcheinander und noch v\u00f6llig ungefiltert die ersten spontanen Ideen. Da gibt es kein Richtig oder Falsch. Danach machen wir uns daran, verschiedene Dinge auszuprobieren und weiterzuentwickeln \u2013 oft auch mehrere Ideen parallel. Dabei kommt man immer wieder zusammen und bespricht sich. So kristallisiert sich St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck eine Richtung heraus, die am besten passt und die dann schlussendlich verfolgt wird.<\/p>\n<p><b>F\u00fcr Armstrong haben Sie bereits das zweite Messestandkonzept entworfen. Wie sind Sie an den Entwurf f\u00fcr die BAU 2013 herangegangen?<\/b><\/p>\n<p>Wir hatten kaum gestalterische Vorgaben. Von Anfang an war jedoch klar, dass wir den zeitgem\u00e4\u00dfen Charakter von Linoleum herausstellen wollten.<\/p>\n<p><b>Deshalb ein leuchtend bunter Messestand?<\/b><\/p>\n<p>Genau. Wir wollten zeigen, wie frisch, modern und lebhaft DLW Linoleum ist \u2013 ein absolut zeitgem\u00e4\u00dfes Material, das sich unglaublich vielseitig einsetzen l\u00e4sst. Mit den facettenreichen DLW Linoleum Kollektionen von Armstrong lassen sich die unterschiedlichsten Raumkonzepte realisieren.<\/p>\n<p><b>Der Messestand ist komplett mit DLW Linoleum belegt. Arbeiten Sie gern mit dem Material?<\/b><\/p>\n<p>Sehr gern! Obwohl Linoleum ein organisches Material ist, ist die Farbvielfalt beinahe unbegrenzt: von elegant bis farbenfroh leuchtend. Dazu sind sehr viele unterschiedliche Designs verf\u00fcgbar. Das ist f\u00fcr uns Designer nat\u00fcrlich toll! Linoleum ist \u00fcberdies leicht zu verarbeiten, denn es hat nur einen sehr d\u00fcnnen Aufbau und kann dadurch in ganz unterschiedlicher Art und Weise verarbeitet werden. F\u00fcr ausgefallene Messest\u00e4nde ist das ideal. Was viele nicht wissen: Linoleum besteht aus nat\u00fcrlichen und zu 80 % sogar nachwachsenden Rohstoffen. Dadurch ist es beinah zu 100% wieder recyclebar. Die Nachhaltigkeit eines Materials zu beachten ist f\u00fcr uns enorm wichtig.<\/p>\n<p><b>Woher nehmen Sie stets neue Ideen und Inspirationen f\u00fcr ihre Entw\u00fcrfe?<\/b> Das ist ganz unterschiedlich. Sicherlich sollte man sich immer mit der Szene selbst besch\u00e4ftigen. In jedem Fall ist es wichtig, genau hinzuschauen. Ein guter Designer sollte einen Blick f\u00fcr Details haben und beobachten k\u00f6nnen \u2013 zum Beispiel im Alltag oder in der Natur. Viele Anregungen kommen auch aus der Kunst. Vor allem in der zeitgen\u00f6ssischen Kunst lassen sich neue Herangehensweisen entdecken, die sich auch auf Architektur und Design \u00fcbertragen lassen.<\/p>\n<p><b>Hat sich das Arbeitsfeld Messebau in den letzten Jahren ver\u00e4ndert? Lassen sich Trends ausmachen?<\/b> Man kann auf jeden Fall sagen, dass das Niveau im Messebau st\u00e4ndig ansteigt. Anders als noch vor wenigen Jahren hat die Bereitschaft zugenommen, in das Design eines Stands zu investieren. Heute wird derselbe Messestand selten zweimal aufgebaut. Der zunehmende Konkurrenzdruck sch\u00fcrt dabei die Anspr\u00fcche an die Originalit\u00e4t des Designs.<\/p>\n<p><b>Vielen Dank f\u00fcr das interessante Gespr\u00e4ch.<\/b><\/p>\n<p><strong>\u00dcber Armstrong:<\/strong><br \/>\nArmstrong Floor Products Europe ist einer der f\u00fchrenden Hersteller von Bodenbel\u00e4gen in Europa. Mit seiner Produktpalette f\u00fcr den Gewerbe- und Objektbau bietet das Unternehmen unbegrenzte M\u00f6glichkeiten f\u00fcr fast jeden Einsatzbereich. Das Angebot umfasst elastische Bel\u00e4ge der Marke DLW (Linoleum, Vinyl, Luxury Vinyl) und textile Bodenbel\u00e4ge (Nadelvlies).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auffallend farbenpr\u00e4chtig pr\u00e4sentierte sich Armstrong auf der weltweit gr\u00f6\u00dften Messe f\u00fcr Architektur, Materialien und Systeme in M\u00fcnchen. 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