{"id":10837,"date":"2012-11-29T13:18:49","date_gmt":"2012-11-29T11:18:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/?p=10837"},"modified":"2015-12-16T12:54:40","modified_gmt":"2015-12-16T11:54:40","slug":"architektur-fur-marken-%e2%80%93-freunde-am-point-of-sale","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2012\/11\/architektur-fur-marken-%e2%80%93-freunde-am-point-of-sale\/","title":{"rendered":"ARCHITEKTUR F\u00dcR MARKEN \u2013 FREUNDE AM POINT OF SALE"},"content":{"rendered":"<p><em>Die Botschaft des diesj\u00e4hrigen Kongresses Architektur f\u00fcr Marken war klar: Kommunikation findet statt \u2013 und zwar auf allen Kan\u00e4len! Bereits im zehnten Jahr veranstaltete der Rat f\u00fcr Formgebung die Konferenzreihe, bei der Experten aus Unternehmen und Agenturen dem Publikum einen Einblick in ihre Strategien zur Kundenbindung gew\u00e4hren, ihre aktuellen Retail Design-Konzepte pr\u00e4sentieren und aktuelle Entwicklungen zur Diskussion stellen. In diesem Jahr ging es vor allem um den Einfluss der neuen Medien auf den Retail-Markt.<\/em><\/p>\n<p>Schon in seiner Begr\u00fc\u00dfungsrede leitete <strong>Andrej Kupetz<\/strong> in das Thema ein und stellte sich und den Anwesenden G\u00e4sten Fragen wie: Wie werden aus virtuellen Freunden in sozialen Netzwerken Kunden am Point of Sale? Wo liegen die tats\u00e4chlichen Potentiale der neuen Technologien und Kommunikationskan\u00e4le f\u00fcr das Retail Design? Oder steht doch nach wie vor das reale Erlebnis mit dem Produkt und der Marke im Vordergrund?<\/p>\n<p>Grund f\u00fcr diese Fragestellungen ist ganz klar das ver\u00e4nderte Nutzerverhalten der Kunden \u2013 auch beim Point of Sale. Stehen doch dank schneller Online-Recherche die wichtigsten Informationen und Preisvergleiche rund um die Produktwelt jederzeit zur Verf\u00fcgung. Der Kunde kann sein Wissen mit Freunden teilen und \u00fcber Twitter, Facebook und Smartphone die reale mit der virtuellen Welt verkn\u00fcpfen. Dennoch nimmt auch der Wunsch nach den realen R\u00e4umen weiter zu und damit die Notwendigkeit f\u00fcr Gestalter individuelle und einzigartige Erlebnisse am POS zu generieren.<\/p>\n<p>Am <strong>18. Oktober 2012<\/strong> fanden sich nun in Frankfurt am Main zehn Redner ein, um eben ihre Sicht auf die Dinge darzulegen und zu erl\u00e4utern. Den Anfang machten <strong>Martina Fecke<\/strong>, Leitung Innenarchitektur, mfi management f\u00fcr immobilien AG, Berlin und <strong>Nicole Srock-Stanley<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin, dan pearlman Markenarchitektur GmbH, Berlin. In ihrem Vortrag \u201eShopping Center 3.0: Welche Innovationen machen zuk\u00fcnftig Freu(n)de?\u201c pr\u00e4sentierten die beiden Beispiele aus der Praxis und stellten zuk\u00fcnftige Entwicklungen und aktuelle Erfahrungen \u2013 aus der jeweils eigenen Sicht \u2013 \u00a0von Retailarchitekten und Retailbetreibern vor.<\/p>\n<p><strong>Alexander von Keyserlingk<\/strong>, Einzelhandelsberater und Initiator Slowretail, D\u00fcsseldorf, \u00fcbernahm den n\u00e4chsten (Aus)blick auf die Branche: Bei \u201eSlowretail \u2013 Designtempel vs. L\u00e4den mit Seele\u201c ging es um die Frage, wie aus Kunden Fans werden. Seine Antwort war eindeutig: \u201eIm Einzelhandel sind Einzigartigkeit und eine echte Leidenschaft gefragt. Design allein ist fl\u00fcchtig. Einzelh\u00e4ndler mit Kontinuit\u00e4t geben ihren L\u00e4den eine unverwechselbare Seele. Schon immer oder jetzt erst recht folgen die Individualisten des Handels dem Prinzip der Entschleunigung. Slowretail eben: \u201aWerthaltiger, spannender, pers\u00f6nlicher\u2018 ist ihre Antwort auf das uniformierte Konsumstreben der gro\u00dfen Retail-Ketten und Designtempel.\u201c<br \/>\nAls dritte Redner am Vormittag pr\u00e4sentierten <strong>Nikolaos Alexopoulos<\/strong>, Projektmanager Filialgestaltung, Deutsche Bank Privat- und Gesch\u00e4ftskunden AG, Frankfurt\/Main, und <strong>Christian Politsch<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, BEHF Architects, Wien, ein sehr konkretes Projekt: Das neue ganzheitliche Filialkonzept der Deutschen Bank. Im Vordergrund steht dabei die grundlegende Idee, den Kunden und seine Beratung in den Mittelpunkt zu stellen und dabei ein hochwertiges Umfeld zu schaffen, das die Markenwerte verk\u00f6rpert.<\/p>\n<p>(Mehr dazu unter: <a href=\"http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2012\/10\/filialkonzept-deutsche-bank-behf-architekten\/\">http:\/\/www.plotmag.com\/blog\/2012\/10\/filialkonzept-deutsche-bank-behf-architekten\/<\/a>)<\/p>\n<p>Nach der Mittagspause erl\u00e4uterten <strong>Ruppert Bodmeier<\/strong>, Head of Digital Marketing &amp; Solutions, und <strong>Patrick Schmidt<\/strong>, CD Live Communication, beide von LIGANOVA \u2013 The Brand Retail Company, Stuttgart, \u201ePOS im Digitalen Zeitalter \u2013 Wie moderne Services Kunden binden &amp; Loyalit\u00e4t steigern\u201c. F\u00fcr sie ist der Schl\u00fcssel zur Verbindung von Online zu Offline der Service, \u00fcber den sich Produktmerkmale mit Faszination und Sympathie erg\u00e4nzen. Service stellt die effektivste M\u00f6glichkeit dar, Konsumenten aktiv in den Dialog mit Unternehmen treten zu lassen und sie so zu halten.<\/p>\n<p><strong>Nadine Hohlfeld<\/strong>, Consultant, Interbrand, K\u00f6ln, referierte daraufhin zum Thema\u00a0 \u201ePositive Kundenerlebnisse steigern den Markenwert\u201c. F\u00fcr sie lauten die Gebote der Stunde: mehr Service, mehr Information und vor allem mehr Dialog und Interaktion mit dem Verbraucher. Dies war das wesentliche Fazit aus der Studie Best Retail Brands 2012, die Nadine Hohlfeld im Rahmen ihres Vortrages vorstellte. Die daraufhin stattfindende \u2013 teils kontroverse \u2013 Diskussion zeigte einmal mehr, wie wichtig das Thema f\u00fcr die Experten ist.<\/p>\n<p><strong>Linda Stannieder<\/strong>, Head of Brand Environments, MetaDesign AG, Berlin und Dr. <strong>Hendric Hallay<\/strong>, Leiter Carsharing der Marke Volkswagen PKW, Volkswagen AG, Wolfsburg, stellten als letzte Redner ihr Projekt \u201eQuicar \u2013 der Carsharing-Service von Volkswagen\u201c vor. Dabei handelt es sich um den neuen Carsharing-Service von Volkswagen, dem MetaDesign einen Namen und ein Erscheinungsbild, das vor allem junge, verantwortungsbewusste und Lifestyle orientierte Gro\u00dfst\u00e4dter anspricht, gaben. Bei Quicar wird der Kunde zum Mitwirkenden: die illustrative Welt bestimmt den Markenauftritt, ist leicht zug\u00e4nglich, l\u00e4dt zum Teilnehmen ein und soll Spa\u00df machen.<\/p>\n<p>Nach einer anregenden Schlussdiskussion mit allen Referenten wurde deutlich, dass der erfolgreich am Point of Sale bleibt und wird, der neben einem einzigartigen und individuellen Erlebnis, auch weitere \u2013 virtuelle \u2013 Kan\u00e4le bedient. Der Kunde will nicht mehr nur passiv konsumieren, er m\u00f6chte miteinbezogen werden in das Lebensgef\u00fchl einer Marke. Und hier, und da waren sich alle einig, m\u00fcssen ihn der Betreiber und der Gestalter abholen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Botschaft des diesj\u00e4hrigen Kongresses Architektur f\u00fcr Marken war klar: Kommunikation findet statt \u2013 und zwar auf allen Kan\u00e4len! 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