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Deutsche Filmarchitektur 1918–1933 | 13.06.2019–29.09.2019

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W A R U M   S O L L T E   I C H   D I E S E   V E R A N S T A L T U N G   B E S U C H E N ?
Im Jahr 2019 steht vieles unter dem Jahr des 100-jährigen Bauhaus-Jubiläums und auch für einige, wichtige Ereignisse, die im Zusammenhang mit der deutschen demokratischen Verfassung statt gefunden haben.
Die Weimarer Republik, die 1918 ihren Anfang nahm und auch damit verbunden wird, dass in der kurzen Zeit ihres Bestehens wichtige Grundlagen der Moderne gelegt wurden. Weiterhin grundlegende, historische Geschehen nach dem ersten Weltkrieg, die sich ereigneten und die darauffolgende Novemberrevolution ließen den Ruf nach radikalen Veränderungen, auch im kulturellen Bereich, laut werden. In diesem Rahmen wird Walter Gropius, der erste Direktor des Bauhauses, gerne zitiert: „Eine Welt ist zu Ende. Wir müssen für unsere Probleme eine radikale Lösung finden.“ Diese besonderen, historischen und gesellschaftlichen Positionen läuteten eine neue Ära der avantgardistischen Stilrichtungen ein: Futurismus, Dadaismus, Neue Sachlichkeit, Expressionismus und damit auch einen veränderte Blickweise auf die Bereiche bildende Kunst, Literatur, Musik, Theater und dem Medium Film. Film als bisher unbekanntes Medium zeichnete sich insbesondere dadurch aus, dass eine willkommene Ablenkung von den politischen Krisen und Sorgen des Alltags versinnbildlichte. Während der Weimarer Republik erlebte die Filmindustrie eine rapide Entwicklung: damalige Lichtspielhäuser entstanden innerhalb einer kurzen Zeitspanne und die Stummfilme, sowie später die Tonfilmproduktion expandierten.
Große und langlebige Produktionsformate wie Metropolis sind Meisterwerke dieser Zeit, aus der anerkannte Regisseure wie Fritz Lang und weitere Filmarchitekten hervorgegangen sind. Ihre Arbeit umfasste die Gestaltung des Szenenbildes, die visuelle Umsetzung der Filmidee, vorgegebene Kamera- und Schauspielpositionen, die Herstellung von Kulissen mit aufgemalten Lichteffekten, sowie aufwendige Modelle anhand von Spezialeffekten
zu bauen, die teilweise nur in einer kurzen Sequenz des Filmes zu sehen waren. Raum im Film, die Wirkung der Räume auf den Film, der Umgang mit Licht und Schatten, die Zeichnung der Linien in der Konstellation, all dies beeinflusste die emotionale Wirkung der Handlung auf die Zuschauer stark.


W A S   F I N D E T   E I G E N T L I C H   S T A T T ?
In der Ausstellung Deutsche Filmarchitektur von 1918–1933 sind Leihgaben der Stiftung Deutsche Kinemathek
in Berlin, des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums in Frankfurt am Main und des Architekturmuseums der Technischen Universität Berlin zu sehen. Sie vereint in der Tchoban Foundation Skizzen, Architekturzeichnungen und von Hand gezeichnete Entwürfe, aus denen große Meisterwerke der Filmgeschichte, Filmbilder und Filmarchitekten hervorgegangen sind.


W E I T E R F Ü H R E N D E   I N F O R M A T I O N E N:

www.tchoban-foundation.de

 

FACTS

Titel:

Deutsche Filmarchitektur 1918–1933

Standort:

Tchoban Foundation | Museum für Architekturzeichnung Berlin (D) > www.tchoban-foundation.de

Zeitrahmen:

13.06.2019–29.09.2019

Kategorie:

Ausstellung

Fotos:

© [1,2,6] Erich Kettelhut; Deutsche Kinemathek Berlin, [3] Hermann Warm; Deutsche Kinemathek Berlin,
[4] Franz Schroedter; Deutsche Kinemathek Berlin, [5] Robert Herlth; Deutsche Kinemathek Berlin,
[7,8] DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt am Main / Sammlung Otto Hunte