Set & Stage Design
MICHALSKY StyleNite
Das Spektakel im Tempodrom in Berlin begann mit effektvoll entzündeten Feuerschalen und wandelte sich in eine Performance aus Laser und Xenonlicht.
Wie auch schon in den Jahren zuvor galt das Finale der 10. Mercedes-Benz-Fashion-Show dem deutschen Modedesigners Michael Michalsky. Zu der diesjährigen Inszenierung am 08.07.2011 engagierte Michalsky für die Eröffnung seines Laufstegs den weltweit tätigen Lichtkünstler Gert Hof, der bereits viele Großereignisse in Berlin, Washington, Peking, Jerusalem und anderen Städten bespielte. Seine Bühneninstallation interpretierte dementsprechend dramaturgisch, künstlerisch und grafisch die Arbeit des Mode-Designers mit den Mitteln von Licht.
Dafür nutzte Gert Hof für seine Inszenierung unter anderem 78 FALCON Xenon Searchlights der Firma A&O Technology. Die Leuchtmittel wurden extra für die Show entwickelt, um die Vorstellungen des Künstlers realisieren zu können. Positioniert wurden die Searchlights innerhalb des Zuschauersaals im Herzen des Tempodroms und über die Hälfte der Hochleistungsscheinwerfer in Traversenringen über den Catwalk gehängt. So bildeten sie ineinander übergehende und farblich wechselnde Lichtbilder sowie immer wiederkehrend einen dreifachen Kreis aus Lichtpunkten am Boden. Mit dem sanften Ausklang der Gitarrenklänge des Metallica-Klassikers wurden die Xenonlichter spiralförmig ausgeschaltet um kurz darauf den Michalsky StyleNite Catwalk zu eröffnen.
Zur Steuerung des ganzen Spektakels bedurfte es einer weiteren Person. Der aus Polen stammende sogenannte Lichtoperator Pawel „Spider“ Pajak wurde dafür hinzugezogen, der auch schon Großprojekte im mittleren Osten, zum Beispiel in Dubai und im Oman, überwachte.
Während Gert Hofs Arbeiten üblicherweise von hunderttausenden Zuschauern und Millionen Menschen am Bildschirm verfolgt werden können, wurde diese Performance exklusiv und nur einmal für die etwa 1.400 Gäste der StyleNite aufgeführt. Gert Hof meinte dazu: „Mein Lichttriptychon soll dem Tempodrom etwas Einmaliges verleihen. Eine Schule des Staunens. Die Kuppel aus Beton, durch deren Öffnung im Zenit Tageslicht hereinfällt, wird das Zentrum der Lichtinstallation sein. Jedes Material hat seine spezifischen Eigenschaften und Tabus, hat seinen eigenen Charakter, will seine Geschichte erzählen. Es gilt die optimale Sprache zwischen unterschiedlichen Materialien herauszufinden.“







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