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Maljković / Csörgő / Dole-Recio | 02.12.2011-05.02.2012
Das geschichtsträchtige Secessionsgebäude in Wien beherbergt bis Anfang Februar 2012 gleich drei Künstler in seinen Ausstellungsräumen: David Maljković, Attila Csörgő und Lecia Dole-Recio.
David Maljković hat mit Exhibitions for Secessions eine Rückschau entwickelt, die keine ist. Er löst sich dabei zwar nicht vollkommen von seinen alten Werken, inszeniert diese aber grundlegend neu. Maljković präsentiert seine skulpturalen und architektonischen Symbole in entleerter Form. Über die Art und Weise der Präsentation geht er dem Akt des Installierens nach und begibt sich auf die Suche nach der Struktur seiner Werke.
Auch der ungarische Künstler Attila Csörgő ist ein Suchender. Mit Fotografien, Skulpturen und Zeichnungen ist er grundlegenden naturwissenschaftlichen Prozessen auf der Spur. Transparenz und Humor helfen ihm, technologische Bewegungsabläufe oder wissenschaftliche Phänomene für den Betrachter kurzweilig und poetisch darzustellen. “Clock-work” – ein experimentelles Uhrwerk zum Thema Licht und Bewegung – hat er speziell für die Secession gefertigt.
Was alle drei Künstler möglicherweise verbindet, ist die Darstellung der Komplexität und der Prozesshaftigkeit. Lecia Dole-Recio verzichtet auf handelsübliche Leinwände und fabrikneues Material für ihre Malerei. Vielmehr sind ihre Bilder Collagen, die aus bearbeiten “Abfallprodukten” früherer Werke bestehen. Die Mischung verschiedener Stoffe, Farben und Papiere lässt die Leinwand verschwinden und verleiht den Bildern eine neue Räumlichkeit.







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